Riesenmonster und Riesenhaie am Schmiechener Himmel

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Ein gelungenes Drachenfest stellte sich in Schmiechen mit der vierten Auflage ein.
Ein gelungenes Drachenfest stellte sich in Schmiechen mit der vierten Auflage ein. (Foto: SZ-Fotos (2): Elisabeth Sommer)
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Bei der vierten Auflage des TSV-Drachenfestes in Schmiechen haben endlich einmal alle Bedingungen gestimmt. In den vergangenen beiden Jahren vermasselte Regen mehr oder weniger das Fest, wobei sich zeigte, dass eingefleischte Drachenfreunde selbst dann noch anreisen und in den Wettstreit mit den Elementen treten. Bei der Premiere 2015 gab es zwar schönstes Festwetter, aber der Wind fehlte damals, doch weil sich die Beliebtheit des Drachensteigens als Programmpunkt beim Herbstfest des TSV zeigte, wurde im Folgejahr ein eigenes Fest daraus gemacht. Am Sonntag herrschten zum jüngsten TSV-Drachenfest einladender Sonnenschein und notwendiger Wind, wenn auch die Windstärke im Laufe des Festtages leicht nachließ.

Riesenmonster und ein Riesenhai von mehreren Quadratmetern Fläche, begleitet von Schmetterlingen und auch Fledermäusen und anderen Motiven stiegen am Sonntag über dem Schmiechener Sportgelände auf. Auf dem Trainingsplatz der Schmiechener Fußballer füllte sich auch ein liegender überdimensionaler Windsack, allerdings reichte die Windstärke dafür nur schwerlich aus. Die treuen Drachenfreunde aus dem Raum Biberach waren wie in den Vorjahren wieder mit dabei. Durch die Information zum Fest im Internet reisten aber auch weitere Drachenfreunde an und bezogen am Rand des Geländes bei den Schatten spendenden Bäumen und Büschen ihr Lager. Monika Hügle vom Organisationsteam sieht diesbezüglich auch eine Zunahme in den weiteren Jahren voraus, zumal wenn sich der gastfreundliche Umgang herumspricht. Die Gäste mit weiter Anreise durften die Sanitäranlagen im Sportheim nutzen.

Organisatoren sind zufrieden

Entsprechend zufrieden zeigte sich Organisatorin Monika Hügle. Wieder mit einem Drachenverkaufsstand dabei war Drachenexperte Reinhold Kling aus Biberach. Bei ihm konnten sich Kurzentschlossene, die das nötige Fluggerät nicht von daheim mitbrachten, mit einem neuen Motiv eindecken. Außerdem gab es am Stand auch Windspiele. 300 Lose für die Tombola wurde verkauft. Hauptpreis war eine Ballonfahrt mit Reinhold Dreher aus Rechtenstein. Als weitere lukrative Preise winkten ein Einkaufsgutschein, ein Essens-, ein Friseur- und ein Eisdielengutschein. Zum Spaß für die jungen Besucher gehörte ein Kinderschminken, für das Silvia Reyinger sorgte.

Rettungshundestaffel mit dabei

Sehr gut kam die Teilnahme der Rettungshundestaffel vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Ulm/Alb-Donau, an. Ein Dutzend Mitglieder in Uniform und neun ihrer Hunde hatten einen Stand und einen Übungsparcours auf dem Sportgelände aufgebaut. Die Festbesucher ließen sich zu den Vorführungen rund um den Parcours mit Hindernissen nieder und schauten zu, als die Hunde über Wippen und durch Tunnel ihren Weg nahmen. Eine Flächensuche mit einem Kind aus dem Publikum fand statt, wobei sich das Mädchen in einem Häuschen im Parcours versteckte, und schließlich einen sogenannten Mantrail, wobei sich ein Mann auf dem Festgelände versteckte, der dem Hundeführer ein Halstuch für die personenbezogene Suche überlassen hatte. „Die Rettungshundestaffel lebt von Spenden“, erklärt Bereitschaftsleiterin Gabi Weißenberger die Teilnahme.

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