Nur zu Beginn läuft es nach Wunsch

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Im ersten Spiel der zweiten Play-off-Runde in der Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL) hat das Team Urspring eine deutliche Niederlage einstecken müssen. 68:92 ging die Partie bei der U16 des Bundesligisten Frankfurt verloren.

JBBL, Play-offs: Eintracht Frankfurt/Fraport Skyliners – Team Urspring 92:68 (18:23, 24:15, 23:13, 27:17). Beim Sieger der Hauptrundengruppe 3 erwischten die Gäste aus Urspring einen Traumstart und lagen nach wenigen Minuten mit 11:1 in Führung. „Wir sind heiß aus der Kabine gekommen und vor allem offensiv hat anfangs alles funktioniert“, sagte Urspring-Trainer Oliver Heptner. Doch das änderte sich schnell. „Frankfurt hat die Schlagzahl erhöht“, so Heptner. Bei den Gästen dagegen schlichen sich Nachlässigkeiten ein, die sich gegen andere Gegner wohl keine so gravierenden Folgen gehabt hätten wie gegen die Hessen. Urspring behauptete die Führung im ersten Viertel, doch im zweiten Abschnitt wendete sich das Blatt. Zur Pause lag Frankfurt mit 42:38 vorn.

In der zweiten Halbzeit baute der Gastgeber seinen Vorsprung aus. Nach dem dritten Viertel führte Frankfurt mit 65:51, am Ende hieß es 92:68. Urspring leistete sich zu viele Ballverluste (22 Turnover gegenüber sieben von Frankfurt) und zu viele Fehlwürfe (37 Prozent Trefferquote aus dem Feld, bei den Dreiern fanden insgesamt nur vier von 19 Versuchen das Ziel). In der Eins-zu-eins-Verteidigung gegen die oft zum Korb ziehenden Hessen zeigten die Gäste ebenso Schwächen wie in der Rotation in und an der eigenen Zone. „Das müssen wir besser machen, denn das ist der Schlüssel zum Erfolg“, so Heptner. Zudem „haben die Franfkurter für ihre Verhältnisse sehr gut getroffen“. Offensiv müsse seine Mannschaft in der Offensive „bessere Entscheidungen treffen“. Teilweise war Urspring in der zweiten Halbzeit zu ungeduldig, manchmal auch zu eigensinnig. „Jeder wollte es richten.“ Ohne Erfolg.

Erschwerend für die Gäste kam hinzu, dass Maximilian Langenfeld – weil in der Woche vor dem Spiel krank – nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Dennoch erzielte er 19 Punkte, doch mehr als 20 Minuten Einsatzzeit war nicht drin. „Maxi konnte auch nicht mehr als 2,5 Minuten am Stück absolvieren“, so Heptner. Dagegen wirkten sich die Schulterprobleme von Daniel Helterhoff nicht aus, er stand fast 36 Minuten auf dem Feld und war mit 28 Punkten der erfolgreichste Werfer des Teams Urspring. Wurfpech hatte Jonathan Diederich, der diesmal nicht auf eine zweistellige Ausbeute kam.

Wiedersehen in Urspring

Trainer Heptner sieht trotz der klaren Niederlage seine Mannschaft nicht chancenlos für das zweite Spiel am Sonntag, 7. April, 13 Uhr, in Urspring. „Ich glaube nicht, dass die Frankfurter unschlagbar sind, aber wir müssen in der Verteidigung unser bestes Spiel machen“, so Heptner. „Offensiv mache ich mir weniger Sorgen, wir können immer mal 80, 90 Punkte erzielen.“

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