JBBL: Saison für Team Urspring endet im Play-off-Achtelfinale

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Die JBBL-Basketballer aus Urspring (Yann Eric Ahlgrim, am Ball) forderten den Ulmern einiges ab, verloren aber auch das zweite
Die JBBL-Basketballer aus Urspring (Yann Eric Ahlgrim, am Ball) forderten den Ulmern einiges ab, verloren aber auch das zweite Spiel der Play-off-Achtelfinalserie und und schieden aus Wettbewerb um die deutsche Meisterschaft aus. (Foto: SZ- mas)

Die U16 der Basketballer aus Urspring haben auch das zweite Spiel der Achtelfinalserie in den Play-offs der Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL) gegen Ratiopharm Ulm verloren. Das 71:82 vor rund 200 Zuschauern in Urspring beschloss nicht nur die Serie der beiden Nachbarn, sondern bedeutete für das Team Urspring auch das jähe Saisonende.

JBBL, Play-off-Achtelfinale: Team Urspring – Ratiopharm Ulm 71:82 (22:16, 10:26, 20:26, 19:14). Nach dem 71:97 im ersten Spiel in Ulm hatte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Heptner für die zweite Begegnung einiges vorgenommen – und in der Anfangsphase auch umgesetzt. „Wir sind super raus gekommen und haben in den ersten fünf Minuten sehr guten Basketball gespielt“, so Heptner. Der Lohn war eine Zehn-Punkte-Führung für die Gastgeber (15:5) Mitte des Auftaktviertels. Dann kamen die Ulmer in Tritt und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des ersten Abschnitts auf 22:16, doch Jochen Lotz, Trainer der Gäste, war nicht zufrieden. „Wir haben defensiv zu unkonzentriert und offensiv zu inkonsequent gearbeitet.“ Das änderte sich im zweiten Viertel. Ulm holte nicht nur auf, sondern setzte sich bis zur Pause auf 42:32 ab. Vor allem die letzten drei Minuten der ersten Halbzeit waren schmerzhaft für das Urspring-Team und seinen Trainer. „Da haben wir den Faden verloren“, so Heptner. „Wir haben uns ein paar Ballverluste erlaubt, durch Unkonzentriertheiten, die Ulm zu Fastbreak-Möglichkeiten nutzte.“ Die Schwächephase vor der Halbzeit „war vielleicht auch unserem Tempo in der Anfangsphase geschuldet“.

Dem Rückstand zur Pause liefen die Urspringschüler in der zweiten Halbzeit, als sich beide Mannschaften einen munteren und offenen Schlagabtausch lieferten, hinterher. Zunächst bauten die Gäste aus Ulm im dritten Viertel ihren Vorsprung auf 68:52 aus, ehe im Schlussabschnitt die Heimmannschaft den Rückstand wieder verkürzte. In Gefahr brachte das Team Urspring den Gegner, der eine gute Dreierquote hatte (sieben von 15 und damit knapp 47 Prozent der Versuche landeten im Korb; Urspring kam auf neun von 31 und 29 Prozent), aber nicht mehr. Erfolgreichste Werfer des Teams Urspring waren Jack Schneider (23 Punkte), Matthias Groh (13) – beide erzielten auch ein Double-Double dank der Rebounds (Groh 13, Schneider 10) – und Fabian Martini (13), für Ulm traf Jakob Hanzalek (14) am häufigsten.

Unterm Strich war Oliver Heptner zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und mit der Einstellung, die sich auch noch nach Spielende zeigte. „So hart es klingt, aber die Jungs waren danach am Boden zerstört“, sagt der Trainer. „Aber besser so, als wenn sie nach einer Niederlage lachend aus der Halle gehen.“ Heptner und sein Assistenztrainer Merlin Optiz sprachen mit den jungen Spielern und richteten sie auf – auch mit dem Hinweis auf eine lange Saison, in der sich die Talente in ihrer Entwicklung weitergekommen seien. Heptner: „Über die Saison haben sie basketballerisch und von der Mentalität her einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht.“

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