Hoher Alb-Sieg vor großer Kulisse

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Der FC Schelklingen-Alb (weiß) hat das Derby gegen den FV Schelklingen-Hausen gewonnen, der erstmals mit dem Ex-Profi Stefan Ki
Der FC Schelklingen-Alb (weiß) hat das Derby gegen den FV Schelklingen-Hausen gewonnen, der erstmals mit dem Ex-Profi Stefan Kießling (r.) angetreten war. (Foto: SZ- mas)
Hans Aierstok

Mindestens 500 Fans haben am Sonntag den Weg ins Längental gefunden. Auf dem Programm stand das Aufeinandertreffen der beiden Fußball-A-Ligisten aus Schelklingen. Viele waren aber sicher auch gekommen, um den ehemaligen Bundesliga-Profi Stefan Kießling spielen zu sehen, der beim FV Schelklingen-Hausen am Sonntag sein Debüt gab, jedoch nicht besonders auffiel.

SZ-Topspiel: FV Schelklingen-Hausen – FC Schelklingen/Alb 1:5 (1:2). - Tore: 0:1 Ralf Lang (10., FE), 0:2 Fabian Mayer (20.), 1:2 Michael Heinrich (26.), 1:3 Ralf Lang (58.), 1:4 Andre Kley (67.), 1:5 Timo Rothenbacher (90.). - Zuschauer: 500. - Sehr schnell gingen die Gäste in Führung, als ein gegnerischer Abwehrspieler ein Foul verursachte und Ralf Lang den Elfmeter verwandelte. Als in der 20. Minute FV-Torhüter Marco Joos sein Gehäuse verließ, kassierte er prompt das zweite Gegentor. Doch die Gastgeber versuchten, eine Antwort auf den Rückstand zu geben. Nach einer klaren Chance von David Höffner gelang Michael Heinrich in der 26. Minute der Anschlusstreffer.

Nach der Halbzeitpause hatte der FV Schelklingen-Hausen eine Drangperiode und zwei klare Torchancen. Doch der nächste Treffer fiel wieder auf der Gegenseite durch Ralf Lang auf Kopfballvorlage von Timo Rothenbacher. Dem nicht genug: In der 67. Minute erhöhte Andre Kley aus stark abseitsverdächtiger Position auf 1:4. Die Gastgeber waren weiterhin feldüberlegen, aber schwach im Abschluss. FC-Torhüter Andreas Gaus hatte zudem einen guten Tag und blieb Herr der Lage. Noch in der Schlussminute stellte Timo Rothenbacher das Ergebnis auf 1:5.

FV-Trainer Jens Kannemann fand den Gästesieg etwas zu hoch: „Die Älbler haben es sehr gut gespielt.“ Gästetrainer Wilfried Staiger war sehr zufrieden, gab jedoch zu, dass der Sieg um zwei Tore zu hoch ausgefallen sei. „Unsere Abwehr und Torhüter Andreas Gaus waren ein starker Rückhalt“. Reserven: 6:0.

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