Höhere Bauten im Industriegebiet möglich

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Neben dem Baustoffhandel sollen bis zu 26 Meter hohe Bauten zulässig werden.
Neben dem Baustoffhandel sollen bis zu 26 Meter hohe Bauten zulässig werden. (Foto: SZ- Elisabeth Sommer)
Elisabeth Sommer

Im Industriegebiet „Leimgrube/Breitlen“ soll im Bereich hinter dem bestehenden BayWa-Markt höher gebaut werden dürfen. Die Veränderung der Bauhöhe hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die Anfrage eines bauwilligen Unternehmens führte zu dieser Entscheidung, heißt es in den Unterlagen der Stadt.

Mit dieser zweiten Änderung zum Erweiterungsbereich des Industriegebiets „Leimgrube/Breitlen“ geht auch die Herausnahme eines querenden Fuß- und Radwegs einher, um dem Investor „eine flexible Grundstücks- und Betriebsgestaltung entsprechend der speziellen betrieblichen Nutzungsansprüche zu gewährleisten“. Die maximale Gebäudehöhe wird auf 26 Meter erhöht. Im Bereich der ersten Erweiterung des Gebiets liegt die Maximalhöhe bei zwölf Metern.

Im Zuge der Einführung des neuen Haushaltsrechts ließ sich die Verwaltung einige Richtlinien, die angewandt werden sollen, vom Gemeinderat bestätigten. Dabei geht es um die Inventur- und die Bewertungsrichtlinie. Werte können nach Erfahrungswerten in den Habenbestand aufgenommen werden, um aufwändige Detailbewertungen zu vermeiden. Bereits bewertet hat die Stadt ihre bebauten und unbebauten Grundstücke. Erfasst seien Straßen und Plätze, informierte Kämmerin Birgit Meier. Noch zu erfassen seien Brunnen, teilte sich mit. Der künftig doppische Haushalt wird in sieben Teilhaushalte gegliedert. Diese tragen die Überschriften „Innere Verwaltung“, „Sicherheit und Ordnung“, „Schulen“, „Sport, Kultur, Soziales“, „Bauen und Umwelt“, „Wirtschaft und Tourismus“ und „Allgemeine Finanzwirtschaft“.

Zuschüsse für Breitbandausbau

Bürgermeister Ulrich Ruckh informierte über Landeszuschüsse für den Breitbandausbau. Es gibt 162 000 Euro für Baumaßnahmen und 36 000 Euro für Leerrohre. Im zurückgesetzten Bereich an der Weite Straße in Justingen ist ein Wohnhausbau geplant. Allerdings gilt die geplante Baufläche auf dem langgestreckten, ehemals landwirtschaftlichen Anwesen als Außenbereich, wurde einst bei der Prüfung der Bauvoranfrage festgestellt, weshalb eine Ergänzungssatzung notwendig wurde. Dieser Ergänzungssatzung stimmte der Gemeinderat zu.

Das ehemalige Wirtschaftsgebäude auf dem Anwesen soll abgerissen werden. Unter Sonstiges kam der Hinweis eines Gemeinderates, ob die Sperrmüllsammlung auf persönliche Bestellung eingeführt werden könnte. Es bleibe nach den Großsammlungen teils etwas liegen. Ein Gemeinderat fragte im Zusammenhang mit dem Beschluss zum Industriegebiet nach dem Gehweg, der zur Innenstadt immer wieder mal im Gespräch war. Dieser Weg sei nicht vergessen, allerdings wegen wichtigerer Aufgaben zurückgestellt gewesen, antwortete Bürgermeister Ulrich Ruckh.

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