Gerüst stürzt in Zementwerk ein - zwei Tote

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Im Schelklinger Zementwerk von HeidelbergCement ist es am Freitagmittag zu einem schweren Unfall gekommen.
Im Schelklinger Zementwerk von HeidelbergCement ist es am Freitagmittag zu einem schweren Unfall gekommen. (Foto: Archiv: Martina Dach)

Bei HeidelbergCement in Schelklingen ist es am Freitagmittag zu einem schweren Betriebsunfall gekommen. Dabei wurden zwei Menschen begraben.

Im Werk von HeidelbergCement in Schelklingen ist es am Freitagmittag gegen 12.30 Uhr zu einem tödlichen Betriebsunfall gekommen. Dabei ist ein Gerüst in einem 40 Meter hohen Silo teilweise eingestürzt. Nach Unternehmensangaben hatten sich zum Zeitpunkt des Unglücks sechs Arbeiter eines Bauunternehmens auf dem Gerüst befunden, die an der Ofenanlage Zyklon arbeiteten.

Ein 40 Jahre alter Mitarbeiter ist nach Polizeiangaben bei einem Sturz aus 30 bis 40 Metern Höhe ums Leben gekommen, ein 20-Jähriger wurde zunächst schwer verletzt. Er starb später im Krankenhaus. Die vier Männer, die ganz oben waren, konnten sich gerade noch retten. Einer erlitt leichte Verletzungen.

 Ermittlungen dauern noch an

Die Kriminalpolizei hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache des Unfalls zu finden. Kriminaltechniker sicherten die Spuren. Zur Bergung waren Feuerwehren samt Höhenrettung, Rettungsdienste und Notarzt im Einsatz. Vertreter des Landratsamts und der Gewerbeaufsicht im Regierungspräsidium verschafften sich einen Überblick an der Unfallstelle. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern noch an.

Am Abend äußerte sich das Unternehmen in einer Pressemitteilung zu dem Vorfall: "HeidelbergCement bedauert diesen tragischen Unfall zutiefst und ist in Gedanken bei den Angehörigen." 

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