Bilder gesucht: Bürger sollen Eisenbahn-Ausstellung in Schelklingen mitgestalten

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So sah es am Schelklinger Bahnhof im Jahr 1914 aus.
So sah es am Schelklinger Bahnhof im Jahr 1914 aus. (Foto: Stadtarchiv)
Schwäbische Zeitung

Im Sommer 1869 ist das Schienenteilstück zwischen Blaubeuren und Ehingen der Bahnlinie von Ulm nach Sigmaringen fertiggestellt worden. Schelklingen war damit an das württembergische Eisenbahnnetz angeschlossen. Daran wollen Museumsgesellschaft und Stadtarchiv nun mit einer kleinen Ausstellung mit Plänen, Zeitungsberichten, historischen Bahnutensilien und Bildern erinnern, die im April eröffnet wird. Gesucht werden nun passende Fotos.

Auch alte Fahrkarten sind gesucht

Als Eröffnungsdatum haben die Organisatoren Donnerstag, 11. April, vorgesehen. Als Ergänzung zum Archivmaterial sollen die Bürger nun Gelegenheit erhalten, sich aktiv an der Ausstellung zu beteiligen. Dazu lohne sich ein Blick in Fotoalben, heißt es in der Ankündigung der Museumsgesellschaft. Denn Alben seien nicht nur das Bildgedächtnis der Familie, sondern enthalten oft auch wichtige Bilddokumente zur Stadtgeschichte. Für die Ausstellung werden Bilder aus Schelklingen und Schmiechen bis etwa zum Jahr 1980 gesucht, die im Zusammenhang mit der Bahn stehen: vom Ankommen und Abreisen, von Zügen, Loks und Wagen, Schnappschüssen entlang der Gleise, Ladebetrieb im Zementwerk, Steinwerk oder Umspannwerk, Verschub von Wagen zur Firma Rall/Zeiss, werden in der Ankündigung einige Beispiele genannt. Die Bilder werden für die Ausstellung reproduziert und nicht im Original ausgestellt. Willkommen sind auch alte Fahrkarten, Frachtbriefe und ähnliche Bahndokumente. Wer solche Bilder findet, kann die Bilder bis Ende Februar abgeben. Möglich ist beispielsweise, die Bilder in einem Umschlag, beschriftet mit Name und Adresse im Rathaus Zimmer 103 einzureichen. Soweit das Aufnahmejahr bekannt ist, sollte auch das auf der Rückseite der Bilder mit Bleistift vermerkt werden.

Vorhandene Bilder können auch in einer guten Auflösung per E-Mail an stadtarchiv-blaubeuren@web.de geschickt werden. Auch auf diesem Weg sollte Aufnahmejahr sowie Name und Adresse des Versenders vermerkt werden.

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