Rottenacker Rosenmontagsball wird zur Dschungel-Safari

Lesedauer: 3 Min
Der Rosenmontagsball begann mit einer Dschungelprüfung.
Der Rosenmontagsball begann mit einer Dschungelprüfung. (Foto: Sz- khb)
Karl-Heinz Burghart

Er hat inzwischen Kultstatus in Rottenacker und ging am Montag in seine achte Runde: der Rosenmontagsball von „B.i.e.R. e.V.“ im kleinen Saal und im Foyer der Festhalle. Rund 200 närrische Rottenacker kamen, um nach „leichten Mädchen und schweren Jungs“ in Hamburg, Cowboys im Wilden Westen, Vampiren oder Zirkusartisten aus den Vorjahren, heuer eine närrische Dschungel-Safari zu unternehmen.

Zebras und Giraffen, Tiger und Affen, Großwildjäger, Safarigänger und Tropenhelmträger standen Schlange, um die die exotische Narrenreise zu erleben. Am Anfang stand aber eine Dschungelprüfung, die Elefant Charly H. mit „seiner Buschfrau“ grandios meisterte. Durch drücken von „Froschköpfen“ bekamen die Kandidaten Wortfetzen aus Liedtexten, die zusammengesetzt werden mussten und am Schluss den Dschungelbuchsong „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ und das „Rosenmontags-Lied“ ergaben.

Dann kam Reiseleiter Michael „der Medizinmann“ Striebel auf die Bühne. So erfuhr das Publikum, dass die Reise auf den Spuren des „Schunkelbuchs“ unterwegs sei und von der Dschungl-Schunkle-Kapelle begleitet werde. Unterbrochen von launigen, schunkelfähigen Songs, holte der Medizinmann zum närrischen Rundumschlag aus. Von Angela Merkel über VW-Abgase, TV-Serien, die Deutsche Bahn und Donald Trump bis zu Manuel Hagel reichte sein närrischer Spott.

Big Mama aus dem Schunkel-Dschungel waren beim Rosenmontagsball genauso auf der Bühen zu erleben, wie die „Elefantenparade der Ex-Golden Boys“ und „Tape Man“, der in der schwäbischen Fasnet „Babberles-Bua“ heißt und ohne Worte den närrischen Schunkel-Dschungel erklären konnte. Nach dem bunten Programm wurde die Dschungelbar im Foyer eröffnet und die Tanzband „No Limit“ mit der Rottenacker Sängerin Manuela Riepl am Mikrofon, sorgte dafür, dass nicht nur Balou der Bär in tänzerische Stimmung kam.

Übrigens: Der Name „B.i.e.R“ der Ballorganisatoren habe nichts mit Gerstensaft zu tun, erfuhr das Publikum, sondern stehe für „Brauchtum in eiserm Rottenacker“.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen