Pfarrer Reusch schleift Messer für den guten Zweck

Lesedauer: 2 Min
In Rottenacker wurden Messer für „Fjgaro“ geschliffen.
In Rottenacker wurden Messer für „Fjgaro“ geschliffen. (Foto: SZ- khb)

Jede Menge Messer und Scheren sind am Samstagmorgen zu Gunsten von „Fjgaro“, dem Förderverein für Jugend und Gemeindearbeit in Rottenacker, auf dem „Roos-Platz“ geschliffen worden. Wie in jedem Jahr stand Pfarrer Jochen Reusch wieder am Schleifstein, um Geld für den Verein zu sammeln.

Gemeinsam mit Wilhelm Tluczikont hat der Pfarrer mehr als zwei Stunden lang stumpfe Messer und Scheren wieder scharf gemacht. Und wie immer saß Konrad Lang hinter seinem Amboss, um darauf viele stumpf gewordene Sensen und Sicheln zu dengeln. Während die „Fjgaro-Schleif-Kunden“ auf ihre frischgeschliffenen Messer, Scheren oder Sensen warteten, servierten Bürgermeister Karl Hauler, Emerkingens Bürgermeister Paul Burger und Gemeindeschwester Maria Regina mit ihren Helfern Weißwürste, Brezeln und Getränke. Er könne es nicht leiden, wenn Messer stumpf seien und nicht schneiden, erzählte Pfarrer Reusch während seiner Schleifarbeit.

Deshalb habe er sich vor einigen Jahren eine elektrische Schleifmaschine gekauft. Dadurch sei die Idee zur Schleifaktion für Fjgaro entstanden. Bevor Pfarrer Reusch das Messer- und Scherenschleifen für sich entdeckt hat, putzte er gemeinsam mit dem Bürgermeister jedes Jahr zugunsten von „Fjgaro“ die Schuhe der Rottenacker.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen