Musikverein startet in sein Jubiläumsjahr

Lesedauer: 3 Min
Der Musikverein „Edelweiß“ Rottenacker wird in diesem Jahr 120 Jahre alt.
Der Musikverein „Edelweiß“ Rottenacker wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. (Foto: SZ- khb)
khb

Mit einem Neujahrskonzert in der Untermarchtaler Klosterkirche hat der Rottenacker Musikverein „Edelweiß“ am Dreikönigstag sein Jubiläumsjahr zum 120-jährigen Bestehen begonnen. „Am Ende der besinnlichen Zeit möchten wir unsere Besucher mit unserem Konzert einladen, kurz nach dem Start ins neue Jahr noch einmal zur Ruhe zu kommen“, sagte Stefan von Sybel, einer der drei Vorsitzenden des Musikvereins „Edelweiß“.

Mit dem Neujahrskonzert gab der neue Dirigent Benedict Waldmann sein Konzertdebüt mit dem aktiven Rottenacker Blasorchester. „Dafür hat er ein kurzweiliges, besinnliches und starkes Programm zusammengestellt“, sagte Stefan von Sybel bei der Begrüßung der rund 200 Konzertbesucher. Mit „Fanfare and Flourishes“, einem auf dem „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier basierenden Stück aus der Feder von James Currnow, lieferten die Musikerinnen und Musiker einen fulminanten Auftakt ihres Kirchenkonzerts und legten mit dem besinnlich anmutenden Werk „Dum Spiro Spero – So lang ich atme, hoffe ich“ von Chris Pilsner nach.

Einen zentralen Platz im Neujahrskonzert nahm „Russian Christmas Music“ ein. Das Konzertwerk von Alfred Reed lieferte mit Motiven aus der orthodoxen Kirche und Anklängen eines russischen Weihnachtschorals einen starken Eindruck der Weihnachtszeit im alten Russland. In den vier von Alfred Reed komponierten Abschnitten seines einsätzigen Werks „Children’s Choral“, „Antiphonal Chant“, „Village Song“ und „Cathedral Chorus“ ließen die Rottenacker Musikerinnen und Musiker die gesamte Klangfülle eines Blasorchesters hören und nutzten die ausgezeichnete Akustik der Untermarchtaler Klosterkirche. Nicht minder klangvoll interpretierten Dirigent Benedict Waldmann und das Rottenacker Orchester den „Canterbury Choral“ aus der Feder von Jan van der Roost und die bekannte Melodie „Amazing Grace“. Guido Rennert hatte das ursprünglich von afroamerikanischen Gospels stammende Stück für Blasorchester arrangiert.

Der lange Applaus der Konzertbesucher forderte eine Zugabe, die das Rottenacker Orchester mit dem englischen Choral „Aurelia“ lieferte. Der Eintritt zum Neujahrskonzert in der Vinzenzkirche war frei, aber am Schluss wurden Spenden für die Jugendarbeit des Musikverein „Edelweiß“ gesammelt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen