Ladestraße der Bahn wird mit alten Schuppen versteigert

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 Das Gelände neben dem Bahnhofsgebäude wird versteigert.
Das Gelände neben dem Bahnhofsgebäude wird versteigert. (Foto: Karhausen AG)

Die ehemalige Ladestraße der Bahn mit Güter- und Lagerschuppen in Rottenacker wird am 7. Dezember vom Berliner Auktionshaus Karhausen versteigert. Für die beiden ungleichmäßigen insgesamt rund 14 700 Quadratmeter großen Grundstücke wird ein Mindestgebot von 25 000 Euro festgesetzt. Der Gemeinde Rottenacker ist für das Grundstück ein Vorkaufsrecht eingeräumt, ob davon auch Gebrauch gemacht wird, steht noch nicht fest, sagt Bürgermeister Karl Hauler. Die Fläche sei für die Gemeinde natürlich interessant, schließlich ist sie Teil des Landessanierungsprogramms. „Außerdem gibt es einen gewissen bedarf an „Park and Ride“-Plätzen in der Gemeinde“, so der Bürgermeister.

Entscheidung fällt im Gemeinderat

Aufgrund des Vorkaufsrechts könne sich die Gemeinde die Entwicklungen ganz entspannt anschauen. Denkbar sei, das Mindestgebot abzugeben, aber diese Entscheidung könne Hauler nicht allein treffen. „Das Thema werden wir vorher im Gemeinderat besprechen und dann schauen, was wir tun“, sagt er.

Hauler glaubt nicht, dass die Grundstücke für viele Bieter interessant seien, schließlich liegen zwei Altlasten auf der Fläche. Zum einen gibt es dort ein Aufschüttplatz für Kriegsbauschutt aus Ulm und zum anderen einen Teerbunker, in dem die Bahn früher Bohlen getaucht hat. Auf den Grundstücken befindet sich zudem ein alter Lagerschuppen, der vermietet ist und zum anderen ein stark sanierungsbedürftiger Güterschuppen, der unter Denkmalschutz steht.

Die genaue Größe des Grundstücks soll noch ermittelt werden, die Kosten trägt der Verkäufer.

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