Der sanierte Laden.
Der sanierte Laden. (Foto: SZ- khb)
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Den Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag nutzte die Neumühle Fetzer in Rottenacker, um ihren Mühlenladen wieder zu eröffnen. „Wir haben in den vergangenen Monaten den Ladenraum, nach dem Brand im Frühjahr 2018, saniert, neu ausgebaut und auf rund 100 Quadratmeter vergrößert“, sagt Roland Rapp, Chef der Neumühle.

„Damit konnten wir auch unser Angebot deutlich erweitern“, ergänzt Marion Weiß, die den Mühlenladen in Rottenacker leitet, „so bieten wird jetzt auch Weine und Käse an“. Von Allgäuer Blütenkäse und Albleisa über Bio-Sauerkraut, Distelöl, Steinsalz und Birnen-Schaumwein bis zu Zaiziki-Gewürz, Zimt und geriebenen Zitronenschalen reicht das Angebot.

Seit dem letzten großen Hochwasser im Jahr 1990, so Roland Rapp, werde in der Neumühle nicht mehr gemahlen. Trotzdem sind im Mühlenladen Mehle und Mühlenprodukte genauso zu haben, wie Nudeln, Speiseöle, Essige, Tees, Musli und Backzutaten.

Für Süßschnäbel sind Dinkel-Knusperle, Schoko-Herzen, vegane Gummibärchen oder Reiswaffeln im Angebot und Tierliebhaber können im neuen Laden der Neumühle Futter für Pferde, Hunde, Katzen, Kaninchen, Hasen und Geflügel kaufen. Selbst „Reifefutter für Wachteln“ wird angeboten.

Für Gartenfreunde bietet der Mühlenladen Aussaat- und Pflanzerde, Rindenmulch, Torf sowie mineralische und organische Dünger.

Viele Interessierte nutzen am Montag die Gelegenheit sich die neuen Räume anzusehen, die ersten Einkäufe zu machen und sich im Hof der Mühle eine Dennete oder Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen.

Auf viel Interesse stießen die Mühlenführungen, die Müllermeister Friedrich Schmid am Nachmittag mehrmals angeboten hat. „Hier wird zwar schon lange nicht mehr gemahlen, aber die historischen Anlagen der Neumühle sind noch vorhanden und können besichtigt werden“, erklärte Roland Rapp den Gästen.

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