Sportkreisjugend bestätigt ihr Führungsteam

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Das alte und neue Führungsteam der Sportkreisjugend im Alb-Donau-Kreis mit den Geehrten und den Ehrengästen des Sportkreisjugen
Das alte und neue Führungsteam der Sportkreisjugend im Alb-Donau-Kreis mit den Geehrten und den Ehrengästen des Sportkreisjugendtages. (Foto: Jörg Spaniel)
Hans Aierstok

Im vierjährigen Turnus findet der Sportkreisjugendtag Alb-Donau/Ulm statt. Am Samstag trafen sich die Vertreter der Sportvereine und Verbände im Sportheim des TSV Rißtissen. Allerdings hielt sich die Teilnehmerzahl an diesem Abend in Grenzen.

Sonja Stückle, die vor vier Jahren mit einem fast neuen Team die Verantwortung übernommen hatte, hieß außer den Vereinsvertretern vor allem Bürgermeister Sebastian Wolf, den CDU-Landtagsabgeordneten Manuel Hagel, den Sportkreisvorsitzenden Georg Steinle und Ursula Kleiner von der Württembergischen Sportjugend willkommen. Wie aus einer Broschüre zu entnehmen, gab es im Zeitraum von vier Jahren elf Sitzungen von Vorstand und Beirat. Am 7. März 2014 wurden in Oberdischingen außer der damaligen Stellvertreterin Sonja Stückle und Jürgen Seifert der gesamte Ausschuss neu besetzt. Besondere Erwähnung fand das seit 1962 in ununterbrochener Folge organisierte Zeltlager bei Erbstetten, das sich immer großer Beliebtheit erfreut und jedes Jahr eine Anzahl von Betreuern fordert. Die Führungsseminare der Sportkreisjugendleiter wurden jeweils besucht sowie die Herbsttagungen der WSJ in der Landessportschule Albstadt. Für die Vereine im Alb-Donau-Kreis gibt es einen Zeltverleih und einen Soccer-Court-Verleih. Die Leiterin der Geschäftsstelle, Susanne Engler, bietet stets Unterstützung und Hilfe.

Sonja Stückle versprach, die bisherige Arbeit fortzusetzen. Schwerpunkte würden weiter die Jugendzeltlager, Jugendbegegnungen auch mit anderen Sportkreisjugenden, Aus- und Fortbildung von Jugendleitern sein.

Ursula Kleiner, stellvertretende Vorsitzende Bildung der Württembergischen Sportjugend, vermittelte mit ihrem Bericht einen Eindruck des Verbandes. Beeindruckend ist die große Zahl der jungen Menschen bis 26 Jahren, die der Württembergische Sportbund Jugend erfasst. Man versuche, einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung zu leisten. Es gelte, durch Sport für alle zur Integration beizutragen und frühzeitig Verantwortung zu übergeben. Doch es gelte auch, auf das Bundes-Kinderschutzgesetz zu achten und durch ein Präventions- und Schutzkonzept die Kinder zu stärken. Seminare und Lehrgänge zu Themen der Jugendarbeit werden geboten. Kleiner wies darauf hin, dass es inzwischen auch einen gesetzlichen Anspruch für Freistellung durch Sonderurlaub für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit gebe.

Stückle bleibt Vorsitzende

Nach der durch TSV-Vorsitzenden Jörg Spaniel beantragten Entlastung wurde das bisherige Team per Akklamation bestätigt. Vorsitzende bleibt Sonja Stückle, ihre Stellvertreter sind weiterhin Jürgen Seifert (SF Kirchen) und Armin Rieger (TSV Rißtissen). Beisitzer sind Ulrike Burgmaier, Martina Bierer, Andreas Rapp, Manuel Seeburger, Chris Schrode und Michael Romer. Für Julia Hummel (Ehingen-Süd), die nach München umzieht, rückt Elke Stückle nach. Die Wahlperiode dauert vier Jahre.

Lobende Worte fand der Landtagsabgeordnete Manuel Hagel. Er stellte fest, dass die Kriminalstatistik aussage, dass in Ulm und im Alb-Donau-Kreis sich viele in Vereinen engagieren und dadurch die Kriminalitätsrate in dieser Region sehr niedrig sei. Das Ehrenamt sei unbezahlbar. Sportkreisvorsitzender Georg Steinle nannte die Vereine einenen „wichtigen Eckpfeiler in der Gesellschaft“. Ehrenamtliche seien der wichtigste Wert im Verein.

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