Abteilungswehr Reutlingendorf ehrt und befördert Aktive

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Die Geehrten mit Kommandant Frank Ried, Bürgermeister Anton Buck und Ortsvorsteher Georg Baur.
Die Geehrten mit Kommandant Frank Ried, Bürgermeister Anton Buck und Ortsvorsteher Georg Baur. (Foto: Sz- khb)
Karl-Heinz Burghart

Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr-Abteilung von Reutlingendorf hat Kommandant Frank Ried am Samstagabend fünf Wehrmänner geehrt, zwei befördert und zwei aus der aktiven Wehr verabschiedet. Seit 20 Jahren sind Conrad Butscher, Roland Dolpp, Michael Hepp, Elmar Laut und Ralf Schrodi aktive Mitglieder der Reutlingendorfer Feuerwehr.

Weil es für dieses Jubiläum keine offizielle Ehrung gebe, so der Kommandant, überreichte er jedem der „20-Jährigen“ eine Flasche Wein. Zum „Feuerwehr-Mann“ wurden Martin Fischer und Daniel Knittel befördert. Nach 20 Jahren in der aktiven Wehr wurde Oberlöschmeister Hermann Sauter verabschiedet.

Vierzig Jahre hat sich Oberlöschmeister Karl Traub in der Wehr engagiert. Zu seiner Verabschiedung am Samstag überreichte ihm Obermarchtals Bürgermeister Anton Buck das goldene Feuerwehr-Abzeichen und ein Glückwunsch-Schreiben von Landrat Heiner Scheffold. Buck dankte der gesamten Wehr für das „bürgerliche Engagement“ im vergangenen Jahr und lobte die gute Kameradschaft in der Abteilung Reutlingendorf.

„Wir haben einen sehr guten Ausbildungsstand“, betonte Kommandant Frank Ried in seinem Bericht und nannte Zahlen. In der Feuerwehr von Reutlingendorf sind 29 Männer aktiv. „Darunter 18 Truppführer, zehn Maschinisten, 27 Funker, zwölf Atemgeräteträger, drei Gruppenführer und ein Zugführer“, so Ried. In zwölf Übungen hat sich die Wehr rund 350 Stunden auf ihre Einsätze vorbereitet und bei 20 Einsätzen wurden 130 Stunden geleistet.

Ried nannte Ölspuren, zwei kleinere Brände, eine Türöffnung und den Kabelbrand in einem Auto als Gründe für die Einsätze. „Wir hatten also im vergangenen Jahr keine großen und gravierenden Einsätze“, so der Kommandant.

Paul Ried meldete einen positiven Stand der Kameradschaftskasse und betonte, dass beim Dorffest ein Überschuss von rund 1500 Euro erwirtschaftet wurde. Schriftführer Ralf Schrodi nannte das Dorffest, das Jahresgrillfest der Wehr und die Teilnahme von sechs Wehrmännern beim Leistungsmarsch in Allmendingen als „Jahresaktionen“. Gerätewart Alexander Schrodi meldete, dass eine Pumpe repariert wurde und das Fahrzeug der Wehr rund 700 Kilometer unterwegs war. Schrodi lobte die Sanierung der Fassade am Feuerwehrhaus. „Das sieht jetzt wieder richtig gut aus“, so der Gerätewart.

„Unsere Feuerwehr leistet sehr viel über ihre eigentliche Aufgabe hinaus“, lobte Ortsvorsteher Georg Baur, „das Dorffest lockt jedes Jahr sehr viele Besucher an“. Am Schluss der Hauptversammlung erhielten die „fleißigsten Probenbesucher“ ein Fläschchen Schnaps. Nur einmal gefehlt haben Conrad Butscher, Stefan Laut und Paul Ried. Zwei Proben verpasst haben Rupert Frankenhauser und Elmar Laut.

Wie jedes Jahr spendierte die Gemeinde den Feuerwehrleuten nach der Versammlung ein Abendessen und zwei Getränke im Gasthaus Engel.

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