Blasmusik und gute Laune bei der Feuerwehrhockete

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 Die Schwäbischen Albbachmusikanten haben unterhalten.
Die Schwäbischen Albbachmusikanten haben unterhalten. (Foto: SZ-: hog)
Friedrich Hog

Die 28. Feuerwehrhockete in Rechtenstein fand am Samstag und Sonntag statt. Zum 13. Mal war heuer der großzügig ausgelegte Bolzplatz in der Bahnhofstraße Austragungsort. Am Samstag gab’s bereits Blasmusik mit Stafflblech aus Stafflangen sowie Barbetrieb. Am Sonntag folgten zum Mittagessen sowie zu Kaffee und Kuchen die Schwäbischen Albbachmusikanten aus Pflummern, bei denen auch der Schriftführer der Rechtensteiner Feuerwehr Berthold Schmid am Tenorhorn mitspielt.

Kommandant Bernd Schnitzer von der Freiwilligen Feuerwehr Rechtenstein konnte auf 60 Helfer zurückgreifen. Dabei halfen alle 23 aktiven Feuerwehrkameraden bei Auf- und Abbau sowie der Bewirtung mit. Sie wurden tatkräftig unterstützt von den jeweiligen Partnerinnen und Ehefrauen sowie einigen weiteren Helfern. Gemeinsam hatten sie am Freitag ein Zelt, Schirme und zahlreiche Biergarnituren aufgebaut, die wieder eine einladende Kulisse boten. Spanferkel oder Schnitzel wurden am Sonntagmittag jeweils mit Spätzle serviert, der Salat vor Ort frisch geputzt und angemacht. Die hausgemachten Kuchen wurden von den Helferinnen gespendet. Neu war dieses Jahr eine Kaffeebar mit Eiskaffee.

Unter den rund 350 Gästen zum Mittagessen waren neben Bürgermeisterin Romy Wurm unter anderem der ehemalige Landtagsabgeordnete Karl Traub und der ehemalige Obermarchtaler Bürgermeister Anton Buck. Bürgermeister Bernhard Ritzler aus Untermarchtal und Lauterach war am Freitagabend anwesend, als rund 200 Gäste sich insbesondere über die fünf verschiedenen Cocktails aus der Bar freuten, darunter Abordnungen der Feuerwehren aus Reutlingendorf, Obermarchtal, Grundsheim und Sonderbuch.

Als Festhöhepunkt wurden am Sonntagabend Preise verlost. Hauptpreis war eine Fahrt mit dem Ballon von „Ballonfahrt Dreher“. Es gab weitere Preise abzuräumen wie Vesperbrett, Nudelbrett, einen Sack Kartoffeln oder einen Gutschein für einen Nikolausbesuch mit Diakon Johannes Hänn. Alle diese Preise waren „Rechtensteiner Preise“, wurden also in Rechtenstein hergestellt oder angebaut. Die Schwäbischen Albbachmusikanten waren heuer zum fünften Mal bei der Feuerwehrhockete aktiv. Sie meinten: „Immer haben wir schönes Wetter in Rechtenstein. Darum ladet uns wieder ein, dann habt ihr wieder schönes Wetter.“ Dieses schöne Wetter hatten erneut viele Radfahrer genutzt, die auf dem Donau-Radwanderweg unterwegs waren und bei der Feuerwehr einen erquicklichen Zwischenstopp eingelegt haben.

Bernd Schnitzer freute sich am Sonntagnachmittag schon auf das für den Folgeabend angesetzte Helferfest, das obligatorisch den Abbau beschließt und auch den Aktiven nach vier Tagen Einsatz jeweils eine entspannte Teilhabe an den Festlichkeiten ermöglicht.

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