Bürgermeisterin bekommt Glückwünsche für 20 Jahre im Amt

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Dankende Worte, Blumen und ein edles Tröpfchen gab es für Romy Wurm bei der Sitzung.
Dankende Worte, Blumen und ein edles Tröpfchen gab es für Romy Wurm bei der Sitzung. (Foto: Burghart)
Karl-Heinz Burghart

Die letzte Sitzung mit den „alten“ Gemeinderäten begann für Bürgermeisterin Romy Wurm am Donnerstagabend mit einer Überraschung. Vize-Bürgermeister Anton Fisel ergriff das Wort und verkündete, dass Romy Wurm am 1. Juli die „ersten 20 Jahre als Bürgermeisterin von Rechtenstein vollgemacht“ habe. „Wir danken für die unermüdliche, vorbildliche Arbeit und manchen Kampf für unsere Gemeinde“, sagte Fisel.

Egal um welches Thema es gehe, stets entscheide die Bürgermeisterin im Sinne der Bürger und der Gemeinde. „Dabei ist ihre meist gute Laune beachtlich und sie kämpft so lange, bis sie gewinnt. Sie ist der Fels in der Rechtensteiner Brandung“, betonte Fisel, überreichte im Namen der Gemeinderäte ein Weinpräsent und einen Blumenstrauß und sagte zu Romy Wurm: „Wir haben Glück, eine Bürgermeisterin wie dich zu haben“. „Ich habe meine Arbeit im Rathaus fast immer gern gemacht“, erwiderte Romy Wurm.

Elf Bewerber für acht Plätze

Auf der Liste zur Kommunalwahl hätten elf Bewerber für die acht Plätze im Gemeinderat gestanden, sagte sie anschließend zum ersten Tagesordnungspunkt. „Vier neue Räte werden künftig am Ratstisch sitzen“. Nicht mehr zur Wahl stellten sich Anton Fisel und Martin Huber.

Wiedergewählt wurden die bisherigen Räte Michael Schnitzer, Lothar Schmid, Robert Schauber und Christian Knupfer. Nicht genügend Stimmen bekamen die bisherigen Gemeinderäte Andrea Tress und Günter Schwarzmann. Neu im Gremium werden Markus Schuler, Diana Herter, Fabian Georgescu und Thorsten Zitterell sein. Ende August oder Anfang September, so Wurm, soll die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats stattfinden, bei der auch die ausscheidenden Räte verabschiedet werden.

Keine Hinderungsgründe

Am Donnerstag stellte das Gremium fest, dass es keine Hinderungsgründe für den Eintritt der neuen Räte, gemäß Paragraf 29 der Gemeindeordnung, gebe. „Ein Grund wäre, wenn einer der Gewählten bei der Gemeinde oder einem Verband, in dem Rechtenstein Mitglied ist, arbeiten würde“, erklärte die Bürgermeisterin.

Alle fünf Jahre müssen die Wasserzähler in den Haushalten ausgetauscht werden. In Rechtenstein ist es im August wieder soweit. Dann müssen in 140 Häusern die Wasserzähler erneuert werden. „Wir haben die Zähler gemeinsam mit der Bussenwasserversorgungsgruppe gekauft und deshalb einen günstigen Preis bekommen“, betonte Romy Wurm. Zum Kaufpreis der Zähler von 1500 Euro kommt deren Einbau, der zwölf Euro pro Zähler kosten wird.

Wenig Kosten für Unterweisung

Nur 74 Euro hat die Sicherheitsunterweisung der drei Rechtensteiner Gemeindemitarbeiter gekostet. Die erfolgte im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft im Munderkinger Bauhof und befasste sich schwerpunktmäßig mit Mäharbeiten und den entsprechenden Sicherheitsbestimmungen. Weil die Mitarbeiter im Winter auf Gehwegen Salz auch von Hand streuen, müssen spezielle Schutzhandschuhe gekauft werden, ergänzte die Bürgermeisterin.

Die Hängeregister im Schrank für die Rechtensteiner Bauakten sind voll, deshalb hat der Gemeinderat am Donnerstag beschlossen, in den vorhandenen Schrank weitere Schienen für zusätzliche Hängeregister einzubauen. Am Schluss gab die Bürgermeisterin bekannt, dass sich Rechtenstein im laufenden Jahr mit 22 800 Euro an den Kosten des Kindergartens in Obermarchtal und mit 8500 Euro an den Kosten der dortigen Grundschule beteiligen muss.

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