So schaukelte eine Familie die Kita-Schließung

Lesedauer: 8 Min
Sarah Gross hat in den vergangenen Wochen besonders viel Zeit mit ihren Kindern Nils und Zoe verbracht.
Sarah Gross hat in den vergangenen Wochen besonders viel Zeit mit ihren Kindern Nils und Zoe verbracht. (Foto: SZ- Schick)

Hintergrund

In den Kindertagesstätten des Landes soll am kommenden Montag flächendeckend der „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ starten. „Mit unglaublich viel Aufwand wurde in den vergangenen Wochen daran gearbeitet, die jeweils maximalen Möglichkeiten auszuschöpfen“, beschreibt die Kitabeauftragte Gudrun Ruf-Speidel die Situation der 32 Einrichtungen im Bereich des Katholischen Verwaltungszentrums Ehingen. In manchen Einrichtungen sei fast dasselbe Angebot möglich wie vor den flächendeckenden Schließungen, in manchen müsse man es vorerst ein wenig reduzieren. „Es müssen ja weiterhin die Hygieneanforderungen erfüllt werden“, sagt Ruf-Speidel und nennt einige Beispiele:

- Die Gruppen dürfen nach wie vor nicht durchmischt werden, so dass auch das Mittagessen versetzt eingenommen werden muss

- Singen ist nur im Außenbereich erlaubt

- Das Personal darf nicht zwischen den Gruppen wechseln

- Alle Eltern müssen für ihre Kinder Gesundheitsbescheinigungen vorlegen, andernfalls müssen die Kleinen zu Hause bleiben.

„Es geht schließlich auch um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der ist genauso wichtig wie der Schutz der Kinder“, macht Gudrun Ruf-Speidel klar. Und sie fügt an: „Wir sind alle selbst sehr gespannt, wie es funktionieren wird.“

Das Angebot hängt auch maßgeblich vom verfügbaren Personal ab. Eine positive Nachricht gebe es diesbezüglich aus Öpfingen: Die beiden lange Zeit freien Vollzeitstellen seien mittlerweile besetzt, lediglich eine Praktikantenstelle sei noch unbesetzt, sagt Ruf-Speidel: „Wir stehen in Öpfingen damit ganz gut da und können umfangreiche Öffnungszeiten anbieten, so wie vor dem Lockdown.“

Sarah Gross aus Öpfingen freut sich vor allem für ihre Kinder, dass bald wieder eine Art Regelbetrieb im Kindergarten herrscht.

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Hintergrund

In den Kindertagesstätten des Landes soll am kommenden Montag flächendeckend der „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ starten. „Mit unglaublich viel Aufwand wurde in den vergangenen Wochen daran gearbeitet, die jeweils maximalen Möglichkeiten auszuschöpfen“, beschreibt die Kitabeauftragte Gudrun Ruf-Speidel die Situation der 32 Einrichtungen im Bereich des Katholischen Verwaltungszentrums Ehingen. In manchen Einrichtungen sei fast dasselbe Angebot möglich wie vor den flächendeckenden Schließungen, in manchen müsse man es vorerst ein wenig reduzieren. „Es müssen ja weiterhin die Hygieneanforderungen erfüllt werden“, sagt Ruf-Speidel und nennt einige Beispiele:

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„Es geht schließlich auch um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der ist genauso wichtig wie der Schutz der Kinder“, macht Gudrun Ruf-Speidel klar. Und sie fügt an: „Wir sind alle selbst sehr gespannt, wie es funktionieren wird.“

Das Angebot hängt auch maßgeblich vom verfügbaren Personal ab. Eine positive Nachricht gebe es diesbezüglich aus Öpfingen: Die beiden lange Zeit freien Vollzeitstellen seien mittlerweile besetzt, lediglich eine Praktikantenstelle sei noch unbesetzt, sagt Ruf-Speidel: „Wir stehen in Öpfingen damit ganz gut da und können umfangreiche Öffnungszeiten anbieten, so wie vor dem Lockdown.“

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