Seit zwei Jahrzehnten lädt Künstlerin zur Winterausstellung

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Sabine Dürr (r.) mit Besucherinnen ihre Gemäldeausstellung.
Sabine Dürr (r.) mit Besucherinnen ihre Gemäldeausstellung. (Foto: Sz- Somm)
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Sabine Dürr bringt Farbe in den Winter. Tradition hat ihre Hausausstellung in Öpfingen jedem Winterhalbjahr seit zwei Jahrzehnten. Jetzt öffnete sie einmal mehr die Tür ihres Hauses an der Donau, um auf zwei Stockwerken und in den dort befindlichen Zimmern ihre seit dem vergangenen Jahr geschaffenen Werke zu zeigen.

Bekanntlich weilt die Malerin im Sommerhalbjahr in der Toskana und verbringt nur die Wintermonate in ihrem Öpfinger Domizil mit Heizung. Sabine Dürr malt mit Acryl auf Leinwand. Großformatige, kunstvoll dargestellte Landschaftsgemälde der Toskana prägen viele ihrer Gemälde. Ansonsten stehen Personen, eigentlich fast nur Frauen, im Mittelpunkt ihrer Malerei. Eine wiederkehrende Rothaarige, jung an Jahren, hat es der Malerin besonders angetan. Die Gesichtszüge entspringen der Fantasie der Malerin. Es handelt sich um eine fiktive Person, wusste eine Ulmer Freundin der Malerin sofort zu berichten, die einst als Kunstinteressierte und Kundin die ersten Kontakte mit Sabine Dürr knüpft, woraus mittlerweile eine freundschaftliche Verbindung entstanden ist.

Am Samstag und Sonntag öffnete Sabine Dürr für Freunde und die Öffentlichkeit, wobei wie vor Jahren die Einheimischen immer noch rar unter den Besuchern vertreten seien. „Meine Kunstinteressierten kommen eher aus Ulm und Stuttgart“, betont die Malerin. Am Sonntag drängeln sich die Gäste üblicherweise. Begrüßt wurden die Gäste aber auch am Samstag schon von Stimmengewirr aus dem Obergeschoss und Kaffeeduft. Gemälde und auch Frauenfiguren aus Pappmaché fanden ihre Abnehmer.

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