Öpfinger Gemeinderäte besuchen UN in Wien

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 In der Kanzlei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Wien vor dem Foto des Bund
In der Kanzlei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Wien vor dem Foto des Bundespräsidenten (v.l.): Armin und Angela Blakowski, Claudia Burkhardtsmayer, Cornelia Kneißle, Dirk Berg, Renate Rudolf, Ulrich Burkhardtsmayer, Wolfgang Reitmayer, Hermann Rudolf und Hubert Kneißle. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Einen interessanten Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen mit ihren verschiedenen Organisationen haben mehrere Gemeinderäte aus Öpfingen und ihre Partner erhalten, die auf Eigeninitiative nach Wien gereist waren.

Bei einem Gesprächstermin in der Kanzlei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei dem Büro der Vereinten Nationen in Wien wurde den Besuchern aus Öpfingen die Bedeutung und Aufgabenstellung der Vereinten Nationen mit ihren Organisationen vermittelt. Der Leiter für den Bereich Wirtschaft und Energie der Ständigen Vertretung, Regierungsdirektor Dirk Berg, hat im Schwerpunkt die Aufgaben zur friedlichen Nutzung der Kerntechnik der mit ihrem Hauptsitz in Wien ansässigen „Internationalen Atomenergie-Organisation“ (IAEO) vorgestellt. Bei einer am Computer vorgestellten Simulation wurde den Gästen aus Öpfingen aufgezeigt, welcher Umkreis um Öpfingen bei einem Atomunfall oder -angriff mit jeweils unterschiedlicher Sprengkraft betroffen wäre. Es entwickelte sich eine angeregte und informative Diskussion zwischen Regierungsdirektor Berg und den Gästen aus Öpfingen.

Insgesamt sind bei den Vereinten Nationen in Wien mit ihren mehr als 20 Organisationen rund 6000 Mitarbeiter aus allen Kontinenten beschäftigt. Bei einer ausschließlich für die Besucher aus Öpfingen organisierten Führung über den Campus des „Vienna International Centre“ konnten sich die Teilnehmer eine Vorstellung über die Größe des Geländes sowie der Vielzahl der Aufgaben der Vereinten Nationen in Wien machen und kurzzeitig eine aktuelle internationale Konferenz mitverfolgen.

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