Warum werden E-Autos subventioniert - E-Heizungen aber nicht?

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Strom wird für E-Autos, aber nicht für E-Heizungen subventioniert – Für Dietrich Braune ist das unverständlich.
Strom wird für E-Autos, aber nicht für E-Heizungen subventioniert – Für Dietrich Braune ist das unverständlich. (Foto: Fotos: dpa/archiv)

Laut Bundesverband der Heizungsindustrie (BDH) sind rund zwei Drittel aller zentralen Heizungsanlagen in Deutschland technisch ineffizient und veraltet und arbeiten nach wie vor mit fossilen Brennstoffen. Deshalb ist ein Umstieg auf alternative Formen der Wärmeerzeugung wie Solarkraft oder Erdwärme ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Heizungen, die älter als 25 Jahre sind, sollten durch neue ersetzt werden.

Hier hilft eine individuelle Beratung für das eigene Haus. Sollte ein Austausch finanziell nicht machbar sein, wird empfohlen, die Heizung zu optimieren, beispielsweise einen hydraulischen Abgleich vornehmen zu lassen. Das heißt, dass sichergestellt wird, dass die Heizkörper in allen Räumen gleichmäßig Wärme abgeben.

Darüber hinaus gilt es, möglichst wenig Heizenergie zu verbrauchen, Heizkörper sollten nicht mit Möbeln oder anderen Objekten verdeckt werden. Zusätzliches Geld können Verbraucher einsparen, indem sie die Heizung tagsüber etwas herunter drehen, wenn niemand im Haus ist. Ein Grad weniger spart sechs Prozent der Energie im Jahr ein. (sz)

Kontroverse Energiequelle: Ein Elektroheizungsbesitzer kritisiert beim Thema Strom die Politik. Subventionierungen für E-Autos sorgen für Unverständnis. Das sagen Experten dazu.

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Laut Bundesverband der Heizungsindustrie (BDH) sind rund zwei Drittel aller zentralen Heizungsanlagen in Deutschland technisch ineffizient und veraltet und arbeiten nach wie vor mit fossilen Brennstoffen. Deshalb ist ein Umstieg auf alternative Formen der Wärmeerzeugung wie Solarkraft oder Erdwärme ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Heizungen, die älter als 25 Jahre sind, sollten durch neue ersetzt werden.

Hier hilft eine individuelle Beratung für das eigene Haus. Sollte ein Austausch finanziell nicht machbar sein, wird empfohlen, die Heizung zu optimieren, beispielsweise einen hydraulischen Abgleich vornehmen zu lassen. Das heißt, dass sichergestellt wird, dass die Heizkörper in allen Räumen gleichmäßig Wärme abgeben.

Darüber hinaus gilt es, möglichst wenig Heizenergie zu verbrauchen, Heizkörper sollten nicht mit Möbeln oder anderen Objekten verdeckt werden. Zusätzliches Geld können Verbraucher einsparen, indem sie die Heizung tagsüber etwas herunter drehen, wenn niemand im Haus ist. Ein Grad weniger spart sechs Prozent der Energie im Jahr ein. (sz)

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