Waghalsige Pyramiden beim dritten Brauchtumsabend

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 Hoch bis fast an die Hallendecke „bauten“ die Narren ihre Pyramiden.
Hoch bis fast an die Hallendecke „bauten“ die Narren ihre Pyramiden. (Foto: SZ- Burghart)
Karl-Heinz Burghart

Zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte haben die Unterstadioner „Gausweiber von Stäa“ am Freitag zum Brauchtumsabend in die Oberstadion Mehrzweckhalle eingeladen.

Mit einem flotten Tanz eröffnete der Narrensamen der gastgebenden Zunft das bunte Narrenprogramm auf der Bühne. Mit einem Tanz ihrer Nachwuchs-Narren legten die Oberstadioner Schloßberghexen nach und später stapelten sich die „großen Schloßberghexen“ genauso wie die Nachbarzunft der Wenk’l-Fratza zur mehrstöckigen Pyramide bis knapp unter die Hallendecke.

Deifelsweiber aus Erolzheim und Stombasprenger aus Hundersingen wirbelten über die Hallenbühne, während „dr Rälle“ und „d’Laura Lies“ aus Mittelbiberach einen Showtanz im Gepäck hatten. Auch Nesselweiber aus Nasgenstadt, die Oberdischinger Malefiz-Narren und die Griesinger Bärenjäger hatten ihre Maskentänze mitgebracht und bauten sich beim „Gausa-Brauchtumsabend“, wie die Wolfstalbären und Schnecken aus Lauterach, gekonnt zu akrobatischen Narrenfiguren auf.

Gardemädchen aus Oggelsbeuren ließen ihre Beine fliegen und die jungen Gardistinnen aus Stafflangen kamen als Putzfrauen ins Rampenlicht der Oberstadioner Halle, um sich vor den Augen des närrischen Publikums in Supergirls zu verwandeln. Mit schrägen Tönen heizten die Guggenmusiker der „Schillamongos“ die Stimmung zum Start in die Narrenpartynacht an, dann sorgte ein DJ für die „närrischen Klänge“.

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