Pausenhof-Planungen in Oberstadion werden konkreter

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 Kevin Wiest zeigt Tobias Tress die Planung des Pausenhofs.
Kevin Wiest zeigt Tobias Tress die Planung des Pausenhofs. (Foto: khb)
Karl-Heinz Burghart

Der Nachbarschafts-Grundschulverband hat sich am Mittwochabend in der Oberstadioner Christoph-von-Schmid-Schule getroffen, um über die Gestaltung des geplanten neuen Pausenhofs zu entscheiden.

Nachdem die Entscheidung der Verbandsmitglieder aus Oberstadion, Unterstadion und Grundsheim zur Umgestaltung des Hofs bereits in der vergangenen Sitzung gefallen war und dem Gremium mehrere Varianten vorgestellt wurden, fiel die Wahl am Mittwoch auf die Firma „Westfalia Spielgeräte“, die die Ausstattung des Pausenhofs für rund 51 200 Euro liefern wird. Auf drei Jahre verteilt stehe ein Budget von 50 000 bis 60 000 Euro zur Verfügung, erklärte Oberstadions Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Kevin Wiest. So wird die Firma Westfalia noch in diesem Jahr ein „Klettergerüst mit zwei Türmen, Rutsche und Hangelbrücke“ liefern. Bereits im kommenden Frühjahr sollen ein Bodentrampolin, ein Dreifach-Reck, ein Balancierbalken und Hüpfscheiben folgen.

Spielgeräte aus speziellem Kunststoff

Im Westfalia-Angebot enthalten seien sogenannte Fallschutz-Matten, betonte Wiest, die im etwas günstigeren Vergleichsangebot nicht angeboten wurden. Die Spielgeräte seien aus Recycling-Kunststoff hergestellt, seien splitterfrei, wartungsfrei, farbecht und wesentlich robuster als Metall und Holz, so der Verbandsvorsitzende. „Außerdem gibt Westfalia 15 Jahre Garantie auf die Geräte. Wir haben mit Westfalia-Geräten in der Bärenbande bereits sehr gute Erfahrungen gemacht“, betonte Wiest. Und weil Eigenleistungen beim Aufbau der Geräte möglich seien, werde sich der Preis um 10 bis 15 Prozent verringern lassen.

„Wir sind eine Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“, sagte Rektor Tobias Tress und lobte, dass das Konzept „freie Laufflächen“ vorsieht. „Hier können sich die Schüler, neben den Spielgeräten, auch mit kleinen Fahrzeugen oder Springseilen bewegen“, sagte Tress.

„Das ist ein kompaktes Angebot und eine sehr sympathische Lösung“, sagte Uwe Handgrätinger, Bürgermeister von Unterstadion und Grundsheim. Darüber, ob und wo Sitzbänke aufgestellt werden, will das Gremium entscheiden, wenn alle Spielgeräte aufgebaut sind. Kevin Wiest bedankte sich bei den Lehrern, Eltern, Schülern und den Verbandsmitgliedern.

„Sie alle haben konstruktiv zusammengearbeitet, um den Schülern künftig einen tollen, abwechslungsreichen Pausenhof zu bieten.“ Einverstanden waren die Verbandsmitglieder auch mit dem Bau einer „Hausmeister-Hütte“ zum Unterstellen von Geräten. Die soll, samt Sektionaltor, rund 10 000 Euro kosten und, durch Hecken geschützt, im Bereich des „vorderen Pausenhofs“ aufgebaut werden.

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