Neuer Friedhofweg ist eingeweiht

Lesedauer: 3 Min
Spende für den Friedhof: neben den Ministranten v.l. Gertrud Liebhart aus dem Kirchengemeinderat, Pfarrer Thomas Pitour, Pfarrer
Spende für den Friedhof: neben den Ministranten v.l. Gertrud Liebhart aus dem Kirchengemeinderat, Pfarrer Thomas Pitour, Pfarrer Venatius Oforka, Ex-Bürgermeister Manfred Weber und Stiftungsvorstand Josef Missel. (Foto: SZ- khb)
Karl-Heinz Burghart

Zum Patrozinium der St. Martinus-Kirche hat die Kirchengemeinde Oberstadion am Sonntag ein Gemeindefest gefeiert. Nach dem Festgottesdienst spielte die Jugendkapelle des Unterstadioner Musikvereins „Lyra“ im Bürgersaal auf und neben Bratwürsten und Maultaschen stand „afrikanischen Hühnchen mit Reis“, gekocht nach Rezepten von Pfarrer Venatius Oforka, auf der Speisekarte.

Am frühen Nachmittag übernahm Pfarrer Thomas Pitour die Weihe des „neuen Friedhofweges“. „Die Mühe hat sich gelohnt. Hier ist etwas Neues, Tragfähiges entstanden, das in die Zukunft weist“, sagte der Pfarrer. Zum gelungenen Weg, so Pitour, könne sich die kirchliche und die bürgerliche Gemeinde gegenseitig gratulieren. Dem Vernehmen nach, hat die Sanierung des Weges im Friedhof rund 50000 Euro gekostet, die sich Kirche und Gemeinde teilen. „Der Gottesacker“, so Pfarrer Pitour, sorge für Begegnungen unter den Lebenden und halte die Erinnerungen an Verstorbene wach. „Dank der Sanierung ist dafür ein würdiger Ort entstanden“, betonte Pitour.

Ihr falle ein Stein vom Herzen, weil ein langgehegter Wunsch in Erfüllung ging, sagte Gertrud Liebhart. „Mit dem neuen Weg ist uns ein erster Schritt zur Sanierung des Friedhofs gelungen“, sagte die Zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats und betonte, dass der „neue Weg bis zum Kreuz verlängert“ und ein Urnenfeld auf dem Friedhof entstehen soll. „Wir sammeln bereits Spenden und werden den Erlös des Kirchengemeindefests dafür verwenden“, so Liebhart. Oberstadions Ex-Bürgermeister Manfred Weber überreichte zur jetzigen Sanierung des Friedhofswegs am Sonntag eine Spende aus der „Geschwister Epp-Stiftung“ in Höhe von 12000 Euro. Weber ist gemeinsam mit Pfarrer Oforka und Josef Missel Vorstand der Stiftung. Die Stiftungssatzung, so Weber, lege fest, dass die katholische Kirchengemeinde, das Krippenmuseum, die Christoph-von-Schmid-Schule und der Oberstadioner DRK-Ortsverein in den Genuss der Stiftungsförderung kommen können. Zur finanziellen Unterstützung des neuen Friedhofsweges sei im April ein Antrag der Kirchengemeinde bei der Stiftung eingegangen.

„Ich bin überzeugt, dass sich die Geschwister Epp darüber freuen würden, wie sinnvoll der Zuschuss aus der Stiftung hier angelegt ist“, sagte Weber. „Unser Friedhof erfährt dadurch eine positive Aufwertung.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen