Krippenmuseum und Krippenverein feiern Zehnjähriges

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Bürgermeister Kevin Wiest bei der Ansprache zum Zehnjährigen.
Bürgermeister Kevin Wiest bei der Ansprache zum Zehnjährigen. (Foto: Sz- eis)

Mit einem Festakt und einer Feier im Bürgersaal haben das Krippenmuseum und der dazugehörige Krippenverein Oberstadion am Sonntag ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Eingeladen waren viele Ehrengäste, darunter neben einige Bürgermeistern aus der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen die CDU-Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer und Alt-Bürgermeister Manfred Weber als Initiator des Museums.

Zum zehnten Geburtstag des Krippenmuseums eröffnete Oberstadions Bürgermeister Kevin Wiest die neue Sonderausstellung „Krippen aus aller Welt“ und „Schneekrippen“. Neben einigen anderen Krippenbesitzern hat auch wieder das Ehepaar Hergesell zahlreiche Krippen zur Verfügung gestellt. „Das ist ein wichtiger Tag für das Krippenmuseum und die Gemeinde Oberstadion“, sagte Bürgermeister Wiest. Seit zehn Jahren gibt es die Einrichtung nun in der Gemeinde und das Museum habe sich in den vergangenen Jahren einen Namen weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus gemacht. Dank gelte dafür besonders dem früheren Bürgermeister Manfred Weber und seiner Frau Sonja, die den Museumsbau maßgeblich vorangebracht haben. Außerdem bedankte sich Wiest bei Monika Traub, die den Krippenverein seit dem Rückzug Webers führt.

Gemeinde mit dem Museum verknüpft

Die Gemeinde Oberstadion sei inzwischen stark mit dem Krippenmuseum verknüpft und so gehe es auch Bürgermeister Kevin Wiest. „Als ich hier angefangen habe, waren Krippen für mich sehr weit weg, jetzt ist meine Begeisterung geweckt“, sagte er. Im Krippenmuseum werde Tradition bewahrt, dennoch sei es zeitlos, was nicht bedeute, dass es sich nicht dem Wandel der Zeit anpassen müsse. Das sei beispielsweise mit der Anschaffung von Audioguides geschehen.

Georg Beurer, Vizepräsident des Bayerischen Krippenverbandes, dem der Krippenverein angehört, sprach einige Grußworte. „Vor zehn Jahren waren die Verantwortlichen das Wagnis Krippenmuseum angegangen und es hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt“, so Beurer. Dennoch habe das Krippenmuseum wie viele andere mit Herausforderungen zu kämpfen. Er wünschte den Verantwortlichen stets die nötige Energie und die finanziellen Mittel zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Museums. „Der Dank des Verbandes gilt auch Manfred Weber als Gründer des Museums“, so Beurer. Der Festakt wurde musikalisch begleitet von den Stubenmusikern der Trachtengilde Riedlingen.

Anschließend begann das Fest im Bürgersaal. Hier zeigten der Figurenschnitzer Karl Epple, die Aquarell-Malerin Elisabeth Fuchs-Bruder und die Krippenbauerin Rita Kehrle ihre Handwerke rund um die Krippen. Die musikalische Umrahmung übernahm der Musikverein „Lyra“ Unterstadion.

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