Junge Forscher erkunden den Bach

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Die Proben wurden mit dem Mikroskop untersucht.
Die Proben wurden mit dem Mikroskop untersucht. (Foto: SZ- khb)
Karl-Heinz Burghart

Gemeinsam mit dem Oberstadioner Liederkranz gingen am Mittwochmorgen zwölf „junge Forscher“ der Frage „Was lebt denn da im Bach?“ nach.

Im Rahmen des Winkelferienprogramms stiegen der Liederkranz-Dirigent Andreas Klemm und einige Sänger des Männerchors mit den Kindern in den Stehenbach bei Mundeldingen, um mit Keschern Kleinstlebenwesen zu finden. „Ihr müsst Steine umdrehen und das Bachbett ein bisschen aufwühlen, um was zu fangen“, erklärte Klemm den Ferienprogrammkindern. Andreas Klemm ist Diplom-Biologe und hatte Becherlupen, Mikroskope und Fachbücher mitgebracht, um „den Fang“ zu betrachten und zu identifizieren.

Eine Libelle geht ins Netz

Nicht im Bach, aber an seinem Ufer, ging den Kindern zuerst eine „Blauflügel-Prachtlibelle“ ins Netz und wenig später wurde sogar ein Fisch gefangen. „Das ist ein Stichling“, erklärte Klemm, bevor die Tiere wieder freigelassen wurden. Unter den Mikroskopen landeten Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven und Wasserasseln. Als die Kinder einige „Würmer“ entdeckt hatten, erklärte Klemm: „Das sind Entenegel“. Später ging den interessierten Kindern ein Gelbrandkäfer ins Netz. Und als sie eine Wasserspinne gefangen hatten, staunten die Kinder: „Die kann ja über’s Wasser laufen.“ Zwischendurch gab’s was zu trinken und am Schluss wurden auf dem Mundeldinger Spielplatz gemeinsam Würste gegrillt.

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