Drei Tage mit S-Dressur als Höhepunkt

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 Neun Prüfungen stehen beim Dressurturnier in Moosbeuren auf dem Programm.
Neun Prüfungen stehen beim Dressurturnier in Moosbeuren auf dem Programm. (Foto: SZ-Archiv: khb)

Drei Tage lang steht das Geschehen auf der Anlage des Reitvereins Moosbeuren ganz im Zeichen des Dressurreitens. Von Freitag, 12. April, bis Sonntag, 14. April, stehen neun Prüfungen auf dem Programm – mit einer S*-Dressur Prix St. Georges als Höhepunkt und zum Abschluss der Turniertage am Sonntagnachmittag.

Wegen Ostern wird das Dressurturnier in Moosbeuren eine Woche früher als im vergangenen Jahr ausgetragen – mit der Folge, dass der Veranstalter diesmal die Dressurpferdeprüfung der Klasse A mit Qualifikation für den Gussmann-Cup gestrichen hat. Für die vierjährigen Pferde komme dieses Turnier zu früh, sagt Turnierleiterin Martina Luxenburger. Doch auch mit neun statt wie 2018 zehn Wettbewerbe falle genug Arbeit rund ums Turnier an, so Luxenburger. Zumal die Zahl der Nennungen ähnlich so hoch ist wie im Vorjahr, rund 280 Starts sind vorgesehen.

„Die Zahl der Nennungen ist okay, mehr ist für uns an drei Tagen fast nicht machbar“, sagt Martina Luxenburger. Schwankungen bei den Anmeldungen gebe es bei den verschiedenen Wettbewerbe – „mal hat man für die eine Prüfung mehr, mal für die andere“. Diesmal verzeichne man bei den L- und A-Prüfungen mehr Nennungen, weil das Moosbeurer Turnier nicht auf das gleiche Wochenende falle wie das in Bad Wurzach.

Viele bekannte Dressurreiter haben laut Veranstalter ihr Kommen angekündigt, darunter Katharina Arnegger, Josepha Katharina Eberhard, Andreas Fessler, Helana Jöst, Christina Jorck-Jorckston, Ines Knoll, Nicole Kohler, Elmar Rettich, Maren Schatz, Julia Schneider und Marcel Wolf. Auch der heimische Reitverein stellt einige Teilnehmer, unter anderen Nico Emsberger, Stefanie Fels, Linn Friedmann, Carmen Küpfer, Jeannette Rehbein und Martina Luxenburger, die somit nicht nur Turnierleiterin ist. Weil im Vorfeld grippegeschwächt, ließ es Luxenburger offen, ob sie wie vorgesehen in der M- und in der S-Dressur in den Sattel steigen wird.

Das Moosbeurer Dressurturnier beginnt am Freitag, 12. April, um 12 Uhr mit einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A, gefolgt von einer Prüfung Klasse L-Trense. Start am Samstag, 13. April, ist bereits um 7.30 Uhr mit einer Dressurprüfung der Klasse A*, der sich eine M*- und eine M**-Prüfung mit jeweils recht hohen Starterzahlen anschließen. In den beiden M-Dressuren werden auch Punkte für die Kreismeisterschaften des Pferdesportkreises Biberach vergeben, dem der RV Moosbeuren angehört. Am Sonntag, 14. April, sind vier Wettbewerbe vorgesehen, zunächst eine L-Prüfung und danach zwei Wettbewerbe für den Nachwuchs. Der Höhepunkt des Dressurwochenendes beginnt um 14 Uhr, für die Dressurprüfung der Klasse S* liegen mehr als 30 Nennungen vor.

Der Reitverein entschloss sich, die S*-Prüfung diesmal als Prix St. Georges auszutragen. Dies bedeutet etwas höhere Anforderungen als bei einer normalen S*-Dressur: Unter anderem sind die Schwierigkeiten bei den Traversalen im Trab und Galopp höher, werden mehr Serienwechsel gefordert und es gibt auch im Tempo Unterschiede.

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