1000 Feuerwehrleute bei Leistungsmarsch erwartet

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Kommandant Jochen Steinle zeigt den Streckenverlauf.
Kommandant Jochen Steinle zeigt den Streckenverlauf. (Foto: Sz-: khb)
Karl-Heinz Burghart

Rund tausend Feuerwehrleute aus den 55 Gemeindewehren und drei Werksfeuerwehren im Alb-Donau-Kreis werden am Sonntag zum 41. Leistungsmarsch der Feuerwehren in Oberstadion erwartet.

Los geht’s bereits um 7 Uhr am Sonntagmorgen, bis 11 Uhr können die anreisenden Feuerwehrleute an der Oberstadioner Mehrzweckhalle starten. Dann wartet auf die aktiven Wehren eine 10,9 Kilometer lange Strecke von Oberstadion über Unterstadion und Grundsheim. Für Jugendfeuerwehren und die Senioren aus den Altersabteilungen wird eine 6,3 Kilometer lange Strecke ausgewiesen.

Bereits zum 41. Mal wird der Leistungsmarsch vom Kreisfeuerwehrverband Alb-Donau veranstaltet und jedes Jahr von anderen Wehren organisiert. Diesmal von den Feuerwehren im Winkel, also aus Oberstadion, Unterstadion und Grundsheim. „Wir wollen mit der gemeinsamen Organisation zeigen, dass wir gut zusammenarbeiten“, sagt Oberstadions Kommandant Jochen Steinle. Das zeige sich auch durch die vor rund drei Jahren eingeführte „Tagesschleife“, durch die alle tagsüber im Winkel verfügbaren Feuerwehrleute aus den drei Wehren alarmiert werden. „Das klappt sehr gut“, betont Steinle.

„Kameradschaftliche Aktion“

Den Leistungsmarsch bezeichnet der Oberstadioner Kommandant als „kameradschaftliche Aktion“, bei der ohne Zeitbegrenzung marschiert werde. Trotzdem haben die Teilnehmer unterwegs „feuerwehrtypische Aufgaben“ zu lösen. Da wird das Kennen und Erkennen von Helmkennzeichnungen bei Führungskräften oder das korrekte Absetzen eines Notrufs nach dem „Fünf-W-Prinzip“ genauso verlangt wie richtig ausgeführte Knoten. Entlang der Marschstrecke warten die Aufgaben am Spielplatz in Mundeldingen und an den Gerätehäusern in Unterstadion und Grundsheim. Neben Getränken wird den Marschteilnehmern auf der Strecke ein Frühstück angeboten und nach Rückkehr in die Oberstadioner Halle servieren die gastgebenden Wehren Schweinebraten und Spätzle zum Mittagessen.

„Alle, die im Ziel ankommen und die Aufgaben richtig gelöst haben, bekommen eine Feuerwehr-Strickmütze als Präsent“, sagt Jochen Steinle. Die sei besonders beliebt bei Einsätzen im Winter. Die rund 75 Aktiven in den Winkelwehren werden nicht mitmarschieren. „Die brauchen wir alle als Streckenposten, auf den Parkplätzen, an den Stationen oder zur Bewirtung der Gäste“, so Steinle. Der Oberstadioner Kommandant selbst wird sich aber auf die Strecke machen. „Ich starte gemeinsam mit Bürgermeister Kevin Wiest“, sagt er. „Ich marschiere sehr gerne mit, um mit den Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen. Aber vor allem, um die wichtige Arbeit der Feuerwehren zu würdigen“, sagt Wiest. „Ich gehe davon aus, dass sich schon morgens um 7 Uhr die ersten Teilnehmer auf die Strecke machen und die letzten gegen 14 Uhr wieder im Ziel sein werden“, so Steinle.

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