Schnäddrakischda bereiten sich auf die Fasnet vor

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 Die Kapelle.
Die Kapelle. (Foto: Hog)
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Die Schnäddrakischda haben sich am Freitag zur Hauptversammlung getroffen, verbunden mit der Auftaktprobe zur Fasnetsaison 2020.

Die Kapelle steht für originelle Fasnetsumzüge, kreative Show- und Soloeinlagen, Interpretationen bekannter Hits und Narrenmusik. Das Herz der Kapelle schlägt in Obermarchtal, wo die Musiker jüngst in der Hauptstraße ein eigenes Schnäddrakischda-Clubheim bezogen haben. Eine Generation zurück reichen die Wurzeln, denn es waren die Väter der heutigen Akteure, die die Band gegründet haben, Frieder Schmidt, Helmut Striegel oder August Tress etwa.

Das Motto lautet, gemeinsam Spaß zu haben sowie Spaß und Freude zu vermitteln. Einschließlich des Fahnenträgers weist die heutige Formation 24 Mitglieder auf, seit zehn Jahren geführt von einem dreiköpfigen Frauen-Vorstandsteam, dessen Schriftführerin und Sprecherin Petra Siegle ist, Kathrin Tress ist Vorsitzende. Unterstützt wird das Dreigestirn von einer Kassiererin, Kapellenmeisterin, Notenmeisterin und Kassenprüferin. Petra Siegle sagt zum reinen Frauenvorstand: „Dann funktioniert’s einfach, das hat sich bewährt. Und was sich bewährt, wird nicht geändert.“

Naja, ganz so ist es nicht, Notenmeister ist Sebastian Striegel. Er ist einer der Söhne von Mitbegründer Helmut Striegel. Der Notenmeister und Posaunist gab den Auftakt. Geprobt wurde, was das üppige Repertoire hergab. Narrenmusik zum Marschieren, Partylieder für Kneipenauftritte und Bühne, ein buntes Potpourri an guter Laune wie das „Schnäddrakischda-Lied“ zur Melodie „Ja mir san mim Radl da“ oder „Resi, i hol Di mit dem Traktor ab“. Auch auf neue Hits darf man sich 2020 freuen. Wenn alle anwesend sind, kommen vier Posaunen, drei Tenorhörner, vier Trompeten, Altsaxophon, Baritonsaxophon, Tuba, Klarinette, Trommel, Schlagzeug und diverse perkussive Instrumente zum Einsatz. Die dritte Generation steht offensichtlich schon in den Startlöchern.

In der nach der Probe stattgefundenen Hauptversammlung folgte dem Rückblick, unter anderem auf das Ringtreffen in Bad Buchau oder zwei Schnäddrakischda-Hochzeiten, die Vorbereitung auf die neue Saison. Da steht der Auftritt beim Ball der Vereine an. Auch geht es zu den Narrensprüngen in Lauterach, Emeringen und Rechtenstein, und es wird den ersten Schnäddrakischda-Ausflug geben. Die Entlastung der Verantwortlichen fand ebenfalls statt, „never change a winning team“ meinte hiernach Petra Siegle unter Hinweis auf das Motto der Kapelle, „es geht um Freundschaft“.

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