Reinhard Siegle bleibt Präsident

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 Das neue Präsidium der Vereinigung der Narrenzünfte: Uwe Seiferth, Harry Vojta, Jörg Ritter, Reinhard Siegle, Jochen Fundel, Na
Das neue Präsidium der Vereinigung der Narrenzünfte: Uwe Seiferth, Harry Vojta, Jörg Ritter, Reinhard Siegle, Jochen Fundel, Nadine Wassmer, Elmar Herter, Jochen Große (von links). (Foto: VFON)
Schwäbische Zeitung

Beim Konvent der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) in Blaustein wurden die notwendigen Regularien wie Rechenschaftsberichte des Präsidiums und Entlastungen abgearbeitet. Präsident Reinhard Siegle ging auf die drei Großveranstaltungen der VFON im Jahre 2019 ein. Im Januar wurde der Fasnetspreis der VFON an Sonja Faber-Schrecklein in der Wimsener Mühle verliehen. Nach dem Ringtreffen in Bad Buchau im Februar fand im April die Tagung der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Narrenvereinigungen und Narrenverbände in Obermarchtal statt.

Im September bot dann die Gemeindehalle in Ertingen den feierlichen Rahmen des 50. Jubiläums. Die Satzung der Vereinigung musste auf aktuellen Stand gebracht werden. Ein Hauptpunkt hierbei war die Ergänzung des Präsidiums um einen zweiten Vizepräsidenten, die Trennung der Ämter des Schatzmeisters und des Kanzellars und die Integration des schon bestehenden Jugendvertreters ins Präsidium.

Alter und neuer Präsident

Das Präsidium besteht nach einstimmiger Entlastung des alten Gremiums und nach der sich anschließenden Wahl jetzt aus dem alten und neuen Präsidenten Reinhard Siegle (Obermarchtal), Jochen Fundel (Zwiefalten) und Jörg Ritter (Herbertingen) beide als Vizepräsidenten. Harry Vojta (Gammertingen) wurde zum Schatzmeister gewählt. Das Amt des Schriftführers hat weiterhin Jochen Große (Neuhausen) inne, auch im Amt des Pressereferenten Uwe Seiferth (Großengstingen) blieb alles beim Alten. Ins Präsidium aufgenommen wurde die Jugendbeauftragte Nadine Wassmer (Gammertingen). Auf eigenen Wunsch ist Gerhard Fetscher (Ostrach), der bisherige, seit neun Jahren amtierende Vizepräsident aus dem Präsidium ausgeschieden. Präsident Siegle bedankte sich für dessen erfolgreiche Arbeit im Präsidium.

Anschließend sollte der Veranstaltungsort für das Ringtreffen 2024 beschlossen werden. Im Vorfeld der Abstimmung erklärten die beiden Zünfte, die das Ringtreffen 2021 ausrichten wollten, dass sie aufgrund coronabedingten mangelnden Rückhalts bei ihren Gemeindeverwaltungen und den Sicherheitsbehörden nicht in der Lage wären, das Ringtreffen durchzuführen. Deshalb musste dieser Punkt verschoben werden. In der anschließenden Diskussion wurde überlegt, wie die nächste Fasnet, sicherlich abhängig von Corona, gerettet werden kann.

Erste Vorschläge wurden bereits angesprochen und bei einer zeitnahen Zunftmeistersitzung soll besprochen werden, wie unter den im nächsten Jahr zu erwartenden Voraussetzungen ein Ringtreffen, sicherlich in Form einer „Schmalspurlösung“ dstattfinden kann.

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