Grundschüler feiern mit altem und neuem Bürgermeister

Lesedauer: 6 Min

Die Schüler und Lehrer der Sixtus-Bachmann-Grundschule in Obermarchtal haben sich am Dienstag von Noch-Bürgermeister Anton Buck verabschiedet und seinen Nachfolger Martin Krämer begrüßt. Dafür hatten die Jungen und Mädchen ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Für beide Männer gab es Geschenke.

Einen Wanderstock hatte die neue Rektorin der Obermarchtaler Grundschule Margot Frankenhauser sowohl für Amtsinhaber Anton Buck als auch für den baldigen Bürgermeister Martin Krämer mitgebracht. Und obwohl beide Männer das gleiche Geschenk erhielten, sollte es für jeden etwas anderes bedeuten. Anton Buck soll der Stab im Ruhestand auf seinen Reisen um die Welt begleiten. Die Erstklässler hatten dafür auch das passende Lied vorbereitet und packten sein Picknick-Bündel mit Leckereien aus aller Welt voll.

Viel Zeit für tolle Dingen

Die Schulleiterin wünschte Anton Buck, dass er im Ruhestand seinen Himmel findet. Ihm solle im Ruhestand nicht langweilig werden. Im neuen Lebensabschnitt solle er viel Zeit für tolle neue Dinge finden. Anton Buck bedankte sich herzlich für die vielen wohlgemeinten Wünsche, die hoffentlich in Erfüllung gehen. „Ich werde die neuen Möglichkeiten nutzen, Zeit mit der Familie zu verbringen“, sagte der scheidende Schultes, der sich auf sein zweites Enkelkind freue, das bald geboren werde.

Er sei immer gern in die Grundschule gekommen, weil er hier immer freundlich empfangen worden sei. Gern erinnere sich Anton Buck auch an die vielen netten Begegnungen mit den Kindern in der Gemeinde. „Die Schule war mir immer ein wichtiges Anliegen und ich bin sicher, dass das auch für meinen Nachfolger so sein wird“, sagte Anton Buck. Der als Dankeschön für jeden Lehrer eine Rose dabei hatte und jedem Kind eine Bluna ausgab.

Die neue Heimat erkunden

Neu-Obermarchtaler Martin Krämer soll mit dem Wanderstock seine neue Heimat erkunden und in der Region auf Wanderschaft gehen. Deshalb war sein Bündel auch mit schwäbischen Spezialitäten wie Alb-Leisa, Schwarzwurst und Dinkelnudeln gefüllt. „Wir als Schule machen Ihnen gern das Angebot, als verlässlicher Partner vertrauensvoll mit Ihnen zusammenzuarbeiten“, sagte Rektorin Margot Frankenhauser an Martin Krämer gerichtet, der sich sehr über die tolle Begrüßung durch die Kinder gefreut hatte und ihnen für die Vorführungen dankte.

Den Schülern bot der neue Bürgermeister an, sie mal im Unterricht zu besuchen. „Dann können wir uns besser kennenlernen und ihr dürft auch gern Fragen stellen, ich habe bestimmt auch noch einige“, sagte Martin Krämer. Zuvor hatte er schon ein selbstgemachtes Buch von den Schülern erhalten, in dem alle wichtigen Fakten zu Obermarchtal von A bis Z zusammengefasst waren. Den passenden Programmpunkt dazu hatten Drittklässler präsentiert. Krämer ermutigte die Kinder auch, ihn einfach auf der Straße anzusprechen, wenn sie ihn sehen. „Ich braucht keine Angst haben“, sagte er.

Zum Abschluss das umgedichtete Schullied

Den Viertklässlern fehlten am Dienstag angesichts des Besuchs des neuen Bürgermeisters komplett die Worte. Sie brachten nur noch eins heraus: „Supercalifragilisticexpialigetisch“ aus May Poppins. Zum zugehörigen Lied tanzten sie anschließend. Die zweite Klasse hatte ein Gedicht einstudiert, um ihre Schule vorzustellen. Zum Abschluss sangen Schüler und Lehrer das Schullied passend umgedichtet. Darin hieß es für Anton Buck: „Viele Jahre lang hast du die Geschicke hier gelenkt, deine Zeit und deine Arbeit der Gemeinde gern geschenkt.“ Martin Krämer begrüßten sie mit: „Einen guten Start, das wünschen wir ihm hier und jetzt und heut, dass er hat an seiner Arbeit immer recht viel Lust und Freud.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen