Bürgermeister als Spargelstecher? Diese Aktion soll Helfer und Landwirte vernetzen

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 Die Aktion „Das Land hilft“ startete am Montagmittag.
Die Aktion „Das Land hilft“ startete am Montagmittag. (Foto: Andreas Arnold/dpa)
Schwäbische Zeitung

In ganz Europa ist die Reisefreiheit eingeschränkt, Landwirten fehlen deshalb deutschlandweit tausend von Arbeitskräften. Da gleichzeitig auch viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten können, will eine Initiative des Vereins der Maschinenrings in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Akteure vernetzen.

Die Aktion „Das Land hilft“ startete am Montagmittag, tausende Deutsche haben sich schon nach wenigen Stunden registriert. Darunter ist auch Bürgermeister Martin Krämer. Obwohl er in seiner Funktion als Gemeindeoberhaupt derzeit nicht gerade wenig zu tun hat, möchte er dennoch seine Hilfe anbieten. „Ich habe von der Aktion über die sozialen Medien erfahren. Das ist eine super Idee und ich möchte es gerne unterstützen“, sagt Krämer.

Zumindest am Wochenende könne er bei Bedarf aushelfen. Seine Kontaktdaten und die möglichen Arbeiten, bei denen er aushelfen könnte, hat der Bürgermeister jetzt auf der Plattform eingetragen. Jetzt können sich Landwirte nach Bedarf bei ihm melden. „Ich möchte hier Taten statt Worte sprechen lassen. Wir erwarten, dass die regionalen Produkte verfügbar sind, aber wenn keiner hilft, dann kommt auch nichts in den Läden an“, sagt Martin Krämer.

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