SV Oberdischingen bietet Fußballnachwuchs Ferienkurs

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51 Kursteilnehmer und fünf Trainer kommen im Camp bestens mit einander aus.
51 Kursteilnehmer und fünf Trainer kommen im Camp bestens mit einander aus. (Foto: Kurt Efinger)
Kurt Efinger

Der 53-jährige Regensburger Hans Dorfner ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Dreimal gewann er mit dem FC Bayern München 1987, 1989 und 1990 die deutsche Meisterschaft. Jetzt betreibt er eine Fußballschule, die in vergangener Woche in Oberdischingen ein Fußballcamp für Kinder von sechs bis 14 Jahren veranstaltete.

Nachwuchsspielern des Fußballs sein Wissen und sein Können zu vermitteln ist Hans Dorfner seit dem Ende seiner eigenen Karriere bestrebt. Vor 24 Jahren gründete er in seiner Heimatstadt Regensburg die nach ihm benannte Fußballschule. Bei ihr hat der SV Oberdischingen einen Kurs mit 51 Teilnehmern gebucht. Vier Tage Fußballferien versprach der Sportverein Oberdischingen, und die „Hans Dorfner-Fußballschule“ stand für die Qualität des Angebots. Die Trainingsinhalte werden von Sportlehrern und ausgebildeten Fußballtrainern vermittelt. So ist gewährleistet, dass den jugendlichen Teilnehmern der Fußballsport pädagogisch wirkungsvoll nahegebracht wird. In Oberdischingen leitete Mario Kerler aus Dornstadt das Fußballcamp. Er ist Klassenleiter und Sportlehrer an der Realschule Ichenhausen im schwäbischen Landkreis Günzburg. Von dort kamen auch die Trainer Matteo und Yannik Komm. Mit Jan Schobloch aus Erbach und Lucas Pompe aus Dellmensingen waren junge Männer vom Fach aus der hiesigen Gegend dabei.

Verbesserung der Spieltechnik

Vormittags um 10 Uhr ging es auf dem Fußballplatz des Sportvereins Oberdischingen jeden Tag los mit der Verbesserung der Spieltechnik. Dazu gehörte unter anderem die effektive Vorbereitung und der erfolgreiche Abzug eines Torschusses genauso wie dessen Abwehr durch vorausschauende Reaktion. Weil sich der talentierte Fußballspieler durch faires Verhalten auszeichnet, wurde der ballgerechte Zweikampf ebenfalls trainiert. Schließlich nützt der beste Kicker nichts, wenn er dauernd wegen Rempelei Spielunterbrüche bewirkt oder gar des Platzes verwiesen wird. Jungs, die sich besonders vorbildlich benehmen, wurden am Schluss mit einem Fairplay-Preis bedacht. In diesem Jahr gab es erstmals eine Auszeichnung für den besten Torhüter. Ab zwölf Uhr war eineinhalb Stunden Mittagspause mit Essen, Spielen und Vidoeoschauen angesagt. Danach ging es weiter mit dem großen Wochenturnier. Dabei wurde die Fußballweltmeisterschaft gewissermaßen nachgespielt. Dazu waren die Kursteilnehmer verschiedenen Nationalteams zugeteilt. Wettbewerbe rund um den Fußball ergänzten das Angebot.

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