Sanierung ist richtige Entscheidung gewesen

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 Im Frühjahr sah es im Dorfgemeinschaftshaus noch nach Baustelle aus. Viele ehrenamtlichen Helfer packten an. Warum sich das gel
Im Frühjahr sah es im Dorfgemeinschaftshaus noch nach Baustelle aus. Viele ehrenamtlichen Helfer packten an. Warum sich das gelohnt hat, war Thema im Ortschaftsrat. (Foto: Scholz)

Gute Nachrichten von der Oppinger Ortsvorsteherin Brigitte Hof. „Das Dorfgemeinschaftshaus wird rege genutzt“, teilt sie den Mitgliedern des Ortschaftsrates in der jüngsten Sitzung mit. Die Entscheidung für die Sanierung sei also die richtige gewesen. „Die Nutzer sind begeistert“, gibt Hof weiter, die als Ortsvorsteherin den Überblick über die Vermietungen hat und diese regelt. Das Foyer sei phänomenal. „Die Nutzer fühlen sich alle sehr wohl“, so Brigitte Hof und bekräftigt: „Die Arbeit hat sich also wirklich gelohnt.“

Im Frühjahr noch ein anderes Bild

Während die Räumlichkeiten warm erscheinen und zum Aufenthalt einladen, sah das im Frühjahr dieses Jahres noch ganz anders aus. Die Fenster waren mit durchsichtiger Folie abgeklebt, ein großes Gerüst wurde aufgebaut und in der Mitte des Festraums standen Bautisch sowie Farbtöpfe und Pinsel. Seit Dezember vergangenen Jahres waren die Oppinger dabei, ihr Dorfgemeinschaftshaus zu sanieren. Viele Arbeiten wurden nötig und ehrenamtlich gestemmt. Der Festraum sei im Dezember zunächst ausgeräumt und die Tapeten abgenommen worden. Im Januar dieses Jahres begannen die Trockenbauarbeiten. Ränder wurden ausgebessert, Wände gestrichen und Kabel neu verlegt.

Acht Helfer machten sich Ende Januar ans Werk und legten Akustik-Matten auf. Durch eine Akustikdecke soll der Schall im Raum vermindert werden. Strukturputz folgte. „Das war eine wahnsinnige Arbeit“, lässt Hof wissen.

Der 75 Quadratmeter große Festraum, in dem auch die Mitglieder des Ortschaftsrates zur Sitzung zusammen kommen, lässt sich durch eine Trennwand verkleinern. Im vorderen Bereich fand die Theke einen neuen Platz. Der Parkett-Boden blieb erhalten und wurde für die Dauer der Arbeiten abgedeckt und so gegen Schäden geschützt.

Zustand sollte verbessert werden

Hintergrund der Sanierungsarbeiten war jener, dass der Zustand dringend verbessert werden sollte. Vor zwei Jahren wurden die Küche, das Foyer sowie die Toilettenanlagen erneuert. Dann war es Zeit für den Festraum. 34 000 Euro sind laut der Ortsvorsteherin in den Haushalt der Gemeinde Nellingen dafür eingeplant.

Die vielen ehrenamtlichen Helfer hätten es zudem möglich gemacht, diese Sanierung auch noch zu stemmen. Genau das sei auch das „Schöne in Oppingen“. Es gehe um den Zusammenhalt untereinander. Jetzt sei der Festraum auf dem neuesten und modernsten Stand und stehe für Familienfeste, Konfirmationen und Veranstaltungen der Kommune zur Verfügung.

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