Polizei zieht getunte Autos aus dem Verkehr

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 Die Polizei weist darauf hin: Viele der Umbauten können Fahrzeug unsicherer machen.
Die Polizei weist darauf hin: Viele der Umbauten können Fahrzeug unsicherer machen. (Foto: dpa / Roland Weihrauch)
Schwäbische Zeitung

Getunte Autos hat die Polizei am Samstag in Geislingen überprüft. Dabei seien laut Polizei elf Verstöße festgestellt worden.

Für einen Motorradfahrer war die Fahrt zu Ende, weil er keinen geeigneten Schutzhelm trug. Der Schwerpunkt der festgestellten Mängel waren Veränderungen am Fahrwerk. Neben abgesägten Federn wurden komplettgetauschte Fahrwerke ohne gutachterliche Abnahme festgestellt. An zwei Fahrzeugen wurden Reifen ohne ausreichendes Profil gefunden. Außerdem wurden im Rahmen der Kontrollen noch vier Gurtverstöße festgestellt.

Die Polizei weist darauf hin: Viele der Umbauten können Fahrzeug unsicherer machen. Um zu verhindern, dass Menschen zu Schaden kommen, überprüfen die Beamten regelmäßig solche Autos. Räder, Auspuff, tiefergelegt – das seien nur einige Beispiele, weshalb die Fahrer jetzt angezeigt werden.

„Grundsätzlich ist es nicht verboten, das Auto umzubauen“, sagt die Polizei. Doch müssen die Teile, die eingebaut werden, dafür ausdrücklich zugelassen sein. Und das ist auch nachzuweisen. „Es geht nicht darum, Spaß zu verderben, sondern Spaß zu erlauben“, sagt Jens Rügner, Leiter des Polizeireviers Geislingen. Denn es sei beileibe kein Spaß, wenn durch einen falschen Umbau jemand verletzt oder gar getötet wird.

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