Neues Fahrzeug für Nellingens Bauhof

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Eine Halle des Nellinger Bauhofs.
Eine Halle des Nellinger Bauhofs. (Foto: Siegemund / Archiv)

Zu Beginn der Sitzung des Nellinger Gemeinderats bemängelte der Oppinger Harald Braun, dass aufgrund der geraden Streckenführung am Ortsende von Oppingen in Richtung Reutti immer wieder Autofahrer schon vor Ortsende aufs Gaspedal drücken, was zu gefährlichen Situationen führe. Er schlug vor, ein Tempo-50-Schild aufzustellen, damit langsamer gefahren werde. Auch von Reutti her werde zu schnell in den Ort gerast, meinte Braun und riet, mit baulichen Maßnahmen dem entgegen zu wirken.

Für ein in die Jahre gekommenes Fahrzeug des Nellinger Bauhofs wird ein neues gekauft. Diese Ersatzbeschaffung hat der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen. Die Finanzierung des Kleintransporters beziehungsweise Kastenwagens sei im Haushalt eingeplant und abgesichert, erklärte Kämmerer Werner Zimmermann.

Das weitere Fahrzeug von Bauhof-Mitarbeiter Joachim Schrag sei ebenfalls „ins Alter gekommen“ und müsse ersetzt werden, schilderte Bürgermeister Franko Kopp die Situation. Um zukünftig unnötige Reparaturen zu vermeiden, schlage die Gemeindeverwaltung vor, ein Ersatzfahrzeug zu kaufen. Wie Kopp darlegte, habe die Verwaltung bei mehreren Firmen Angebote für ein gleichwertiges Fahrzeug eingeholt.

Die Auswahl liege nun zwischen einem VW Caddy und ein Renault Kangoo, wobei für die Antriebsart Benzin und Diesel in Frage kommen. Die Angebote seinen mit den Mitarbeitern des Bauhofs und vor allem mit Joachim Schrag abgesprochen, erklärte Kopp.

Vom Nellinger Bauhof sei schließlich vorgeschlagen, als Ersatzfahrzeug für den bisherigen Pickup von Joachim Schrag einen Renault Kangoo mit Benzinmotor von der Nellinger Firma Kerner zu beziehen, die das günstigste Angebot eingereicht hatte. Das Angebot für das Fahrzeug mit Benzinmotor lag bei 13 246 Euro. Der Preis des zweiten Anbieters betrug rund 15 600 Euro. Angesichts der Preisspanne war es für die Nellinger Räte ein Leichtes, sich für den Renault Kangoo auszusprechen.

Sie waren auch damit einverstanden, statt des bisherigen Dieselfahrzeugs ein Benzinfahrzeug zu kaufen, um dem Wunsch des Bauhofs nachzukommen. Damit wollen die Bauhofmitarbeiter der möglichen Ausdehnung von Fahrverboten in Städten mit Dieselautos entgegensteuern und Vorsorge leisten. Denn dann verfüge der Nellinger Bauhof wenigstens über einen Benziner in seinem Fuhrpark. Das ausgediente Fahrzeug soll auf dem freien Markt zum Verkauf angeboten werden.

Zu Beginn der Sitzung des Nellinger Gemeinderats bemängelte der Oppinger Harald Braun, dass aufgrund der geraden Streckenführung am Ortsende von Oppingen in Richtung Reutti immer wieder Autofahrer schon vor Ortsende aufs Gaspedal drücken, was zu gefährlichen Situationen führe. Er schlug vor, ein Tempo-50-Schild aufzustellen, damit langsamer gefahren werde. Auch von Reutti her werde zu schnell in den Ort gerast, meinte Braun und riet, mit baulichen Maßnahmen dem entgegen zu wirken.

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