Nellinger Feuerwehrkameraden befördert

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Schwäbische Zeitung

Auf ein ereignisreiches Jahr hat die Feuerwehr Nellingen bei ihrer Abteilungsversammlung am Samstagabend zurückgeblickt. Neben Beförderungen standen auch Ehrungen verdienter Kameraden auf dem Programm.

Andreas Lehner und Alexander Ströhle wurden für ihre 25-jährige Dienstzeit bei der Feuerwehr geehrt. Hierfür bekamen sie eine Urkunde vom Innenminister des Landes Baden-Württemberg überreicht. Außerdem erhielten sie eine Medaille und ein kleines Sachgeschenk.

Es folgten die Beförderungen. Nico Skiba, Georg Höpper, Stephen Haselberger und David Gienger konnten zum Feuerwehrmann und Max Steeb zum Hauptfeuerwehrmann befördert werden. Dominic Scheible und Christian Meier wurden nach Bestehen des zweiwöchigem Gruppenführerlehrganges an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal zum Löschmeister befördert.

26 Einsätze im vergangenen Jahr

Zunächst hatte Abteilungskommandant Christian Bühler seine Kameraden begrüßt. Er berichtete von Zahlen aus dem vergangenen Jahr. 26 Einsätze mussten seine Wehrmänner im vergangenen Jahr abarbeiten. Hierbei habe sich gezeigt, dass das Einsatzfeld immer breiter werde. Zunehmen würde die Alarmierung wegen technischer Hilfeleistungen. Bei 22 Übungen wurde mit den 52 aktiven Feuerwehrmännern der Ernstfall geübt. „Auch hier haben wir eine überdurchschnittliche Übungsbeteiligung“, stellte Bühler fest. Deshalb bekam jeder ein kleines Geschenk vom Kommandant überreicht. Bühler unterstrich auch die „reibungslose Zusammenarbeit“ mit anderen Feuerwehren, hierbei nannte er die große Hauptübung mit der Abteilung Oppingen und einem Löschzug aus Laichingen, als auch die Zusammenarbeit der Wehren bei Einsätzen.

Wie aus dem Bericht des Schriftführers hervorging, wurden in vielen Einzelstunden Arbeitsdienste abgeleistet. So half die Feuerwehr bei der Kirchenrenovierung. Auch im Feuerwehrhaus war sie aktiv. So wurden in Eigenregie die Spinte für die neuen Einsatzhelme umgebaut. Um die Zeiten von Alarmierung und Ausrücken zu verkürzen, wurde mit technisch hohem Aufwand ein Alarmmonitor in der Fahrzeughalle installiert. Dieser zeige nun jeder Einsatzkraft schon beim Betreten des Feuerwehrhauses erste Informationen zum Einsatz an.

Jugendfeuerwehrwart Manuel Allgöwer berichtete von Übungen und Unternehmungen der Jugendgruppe. So traf sich die zwölf Mann starke Truppe zu 23 Übungen. Hier wurde aber nicht nur geübt, ferner wurden auch Freizeitaktivitäten wie Billard, Schwimmen oder Kegeln durchgeführt. Allgöwer hob das Zeltlager der Jugendfeuerwehr hervor. Dort konnten die Jungs ein Wasserskitraining abhalten. Bürgermeister Franko Kopp lobte die Zusammenarbeit der Wehr und der Gemeinde. Weiter dankte er jedem für das Engagement in diesem Ehrenamt, welches durch schwierige Einsätze physische und psychische Belastungen darstellen könne.

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