Lärm und Dreck: Anwohner-Befürchtungen bleiben aus

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Schweres Gerät arbeitet auf dem Gelände des künftigen Gewerbegebiets „Amstetter Burren“ in Nellingen.
Schweres Gerät arbeitet auf dem Gelände des künftigen Gewerbegebiets „Amstetter Burren“ in Nellingen. (Foto: Scholz)
Schwäbische Zeitung

Die Arbeiten für das neue Gewerbegebiet „Amstetter Burren“ in Nellingen sind in vollem Gang. Hinter der Kläranlage entsteht das Gebiet, das als Reserve für die Erweiterung der Betriebe des Industriegebietes „Oppinger Grund“ vorgehalten werden soll. Das finden die Nellinger gut, hatten mit Blick auf den Baustellenverkehr allerdings Bedenken angeregt. Lärm, Dreck und viel Verkehr: Der Nellinger Bürgermeister Franko Kopp (CDU) konnte jetzt „Entwarnung“ geben. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates zeigte er auf, dass die Befürchtungen nicht wahr geworden wären. Um etwa 2,5 bis drei Meter wird das Baugebiet durch eine Erd-Aufschüttung erhöht. Die Baugenehmigung für die Aufschüttung hat die Gemeinde erhalten. Das hatte zur Konsequenz, dass etwa 1000 Fuhren mit Erde über die Amstetter Straße zum künftigen Gewerbegebiet transportiert wurden – und die Lastwagen natürlich auch wieder zurück fuhren.

Anwohner melden sich zu Wort

Die Fahrbahn sei zu eng, sagten manche Anwohner. Außerdem bemängelten sie möglichen Lärm und Dreck. Im Gremium wurde deswegen über eine Einbahnstraßen-Alternative gesprochen und diese auch gleich wieder verworfen.

„Die ausführende Firma war aber sehr umsichtig und wartete bei Begegnungsverkehr auch ab“, sagte Kopp. Außerdem sei beispielsweise auch immer eine Kehrmaschine zum Einsatz gekommen, so dass sich die Befürchtungen hinsichtlich des Schmutzes nicht bewahrheiteten. Er sei froh, dass dies nun so abgelaufen sei.

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