Fuchs klaut Schuhe – ihm soll es an den Kragen gehen

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Ein Fuchs schnuppert an einem Schuh.
Ein Fuchs schnuppert an einem Schuh. (Foto: dpa / Wilfried Willutzki)

Wer seine Schuhe vermisst, kann im Rathaus nachsehen, ob diese vielleicht wieder eingesammelt wurden.

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Gelächter in der jüngsten Sitzung des Nellinger Gemeinderates: Der Fuchs, der in der Kommune Schuhe klaut, war nochmals Thema. Bürgermeister Franko Kopp (CDU) erklärte die Situation. Gummistiefel, Schlappen und Pantoffeln: Der Fuchs holt die Schuhe aus den Gärten. Die Kommune habe schon einen großen Karton an Schuhen gesammelt, die im Rathaus wieder abgeholt werden können. Die Fundstelle, also das Schuhversteck, des Fuchses werde aufgesucht und die Beute des Tieres eingesammelt.

Meistens treibe der Fuchs in der Nacht sein Unwesen. Dabei ist er auch schon gesehen worden, wie Ratsherr Werner Staudenmaier berichtete: „Er war bei mir; ich habe ein Video gedreht. Der Fuchs hat sich den Schuh geschnappt und ist wieder gegangen.“ Natürlich sei es ziemlich dunkel. Dennoch sei zu erkennen, wie das Tier kommt, den Schuh klaut und in der geschützten Dunkelheit wieder verschwindet. Außerdem hätte es das Tier mittlerweile auch auf Arbeitshandschuhe abgesehen. 15 Stück seien schon wieder gefunden worden.

„Wir wollen dem Tier habhaft werden“, kündigte der Bürgermeister an. Die Frage nach dem Wie stehe allerdings im Raum. „Fakt ist, dass jetzt Schonzeit ist“, so Franko Kopp. Doch die ende im August. Die Gemeindeverwaltung habe sich mit dem Landratsamt Alb-Donau-Kreis als zuständige Jagdbehörde besprochen. Es soll ausgelotet werden, inwieweit Lebendfallen zum Einsatz kommen können. „Ein Dauerzustand darf es auf jeden Fall nicht werden“, meinte das Gemeindeoberhaupt.

Wer seine Schuhe vermisst, kann im Rathaus nachsehen, ob diese vielleicht wieder eingesammelt wurden.

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