Ob auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Musikfans im Bürgerpark feiern werden, ist noch fraglich.
Ob auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Musikfans im Bürgerpark feiern werden, ist noch fraglich. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Das Munderkinger Donau-Open-Air könnte in diesem Jahr wortwörtlich ins Wasser fallen. Die Wetterprognosen für den kommenden Samstag, 19. August, an dem das Freiluftkonzert im Bürgerpark steigen soll, sagen Regen voraus, sodass die Veranstaltung unter Umständen sogar ausfallen muss. Weil die beiden Veranstalter Manuel Berndt und Philipp Stöhr dennoch auf gutes Wetter hoffen, stecken sie derzeit mitten in den letzten Vorbereitungen für das Event.

„Die Entscheidung, ob wir das Open Air durchziehen können oder nicht, treffen wir mit der Feuerwehr, die haben einfach die besseren Vorhersagen“, erklärt Donau-Open-Air-Initiator Manuel Berndt. Sollte es tatsächlich den ganzen Samstag regnen, müsse das Konzert allerdings ausfallen. Nicht nur wegen der umfangreichen Vorbereitungen wäre eine Absage schade, sondern auch, weil sich das Event inzwischen gut etabliert habe, sagt Berndt.

Seien bei der ersten Veranstaltung im Jugendhaus rund 250 Gäste dabei gewesen, waren es beim ersten Freiluftkonzert schon rund 400 und im nächsten Jahr sogar knapp 1000. „Dass so viele Leute kommen und feiern, ist quasi der Lohn für uns“, erklärt Manuel Berndt. Denn Profit wollen die Organisatoren mit der Veranstaltung nicht machen. „Das meiste Geld geht für die Sicherheit, die Technik und die Bands drauf“, fügt er hinzu. Für die vielen zufriedenen Gäste lohne sich auch der Organisationsaufwand.

Dass sich das Donau-Open-Air in Munderkingen etabliert hat, zeigt auch, dass Berndt und sein Mitstreiter Philipp Stöhr schon zu Beginn des Jahres oft Anfragen bekommen, ob sie auch diesmal wieder die Veranstaltung organisieren. „Teilweise fragen die Leute sogar bei meinen Eltern nach, die noch in Munderkingen leben“, sagt Manuel Berndt. Das sei eine echte Bestätigung, dass die Veranstaltung in der Donaustadt tatsächlich gewünscht sei.

Hauptsächlich positiv sei die Resonanz der Gäste in den vergangenen Jahren gewesen. „Und wenn wir konstruktive Kritik bekommen, setzen wir diese gerne auch um“, sagt Manuel Berndt. So habe es bereits im vergangenen Jahr eine 18 Meter lange Getränketheke gegeben, nachdem sich bei den ersten Veranstaltungen gezeigt habe, dass an einer Hütte zu lange Warteschlangen entstehen. „Die lange Theke hat sich im vergangenen Jahr bewährt“, sagt Manuel Berndt. Erstmals wird es in diesem Jahr auch eine Sektbar geben. Harter Alkohol hingegen wird beim Donau-Open-Air nicht ausgeschenkt.

Neben der bereits bekannten Bewirtung durch Eduard Blank, wird am Samstag ein Falafelstand aus Biberach im Bürgerpark vor Ort sein.

Bei der Musikauswahl achten die Organisatoren auf eine ausgewogene Mischung. So werden in ihrem Jubiläumsjahr die Lokalmatadoren von Josie auf der Bühne nahe der Donau stehen. Außerdem treten Diana Ezerex, Fla da Liquid, Groundswimmer und EQT auf. „Da ist wirklich für jeden etwas dabei“, sagt Manuel Berndt, der froh ist, dass er und sein Kollege mit dem Open Air ein ganz bunt gemischtes Publikum erreichen.

Planmäßig steigt das Donau-Open-Air am Samstag, 19. August, ab 18 Uhr. Der Eintritt beträgt vier Euro. Weitere Infos unter

www-donau-open-air.de

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