Vier Gefahrenstellen für den Verkehr werden entschärft

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Optische Abgrenzungen sollen falsches Parken an Kreuzungsbereichen unterbinden.
Optische Abgrenzungen sollen falsches Parken an Kreuzungsbereichen unterbinden. (Foto: SZ- hog)
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Das Ergebnis einer Verkehrsschau wurde im Gemeinderat vorgestellt. Insbesondere in der Michel-Buck-Straße hatten sich die Gemüter erregt, da der Verkehr zu schnell unterwegs war, weil durch falsches Parken Gefahren entstanden waren und weil einigen einfach zu viel Verkehr durch die Straße geflossen war. Die Stadt setzt die bei einer Verkehrsschau erarbeiteten Ergebnisse um und hat schon mit den Maßnahmen begonnen.

Einige Änderungen

Gemeinsam mit dem Landratsamt Alb-Donau-Kreis, Fachdienst Verkehr und Mobilität, sowie dem Polizeipräsidium Ulm nahm die Stadtverwaltung am 24. Juli in Munderkingen eine Verkehrsschau vor. Angestoßen worden war die Maßnahme von Anwohnern, denen die Zustände mit der Zeit zum Hals heraus hingen. Mit ihnen hatte die Stadt zunächst die jeweilige Situation besprochen. Florian Stöhr stellte dem Gremium nun alle Ergebnisse der offiziellen Begutachtung und deren Umsetzung vor. In der Michel-Buck-Straße, der Stauffenbergstraße, im Hopfenweg und Am Höhenblick hat demnach das Landratsamt „Verkehrsrechtliche Anordnungen“ erlassen. Diese setzt der städtische Bauhof aktuell um. In der Hausener Straße war keine solche Anordnung notwendig. Hier war es lediglich darum gegangen, dass drei Häuser als Stichstraße für Rettungsfahrzeuge und Müllabfuhr nicht klar erkennbar gewesen sind. Durch eine neue Beschilderung wird dem Mangel entgegengetreten.

Kritische Engpässe

In der Michel-Buck-Straße wurden alle bereits vorhandenen 30er-Zone-Schilder durch größere, besser sichtbare Schilder ausgetauscht. Hier ist es allerdings nötig, verbeulte Schilder zu monieren und nochmals auszutauschen. „Bischofsmützen“, die ein Überfahren des Gehwegs verhindern sollen an der großen Kreuzung zur Minister-Schmid-Straße sowie die neue Grenzmarkierung an den besonders kritisierten Kurven in den Kreuzungsbereichen sind bereits angebracht, um falsches Parken in den Kreuzungsbereichen zu unterbinden. Hier war es zuvor durch falsch abgestellte Fahrzeuge zu kritischen Engpässen gekommen.

In der Stauffenbergstraße ist die Parkverbotsregelung versetzt worden und die neuen Längsparkplätze sind eingezeichnet. Auch die bestehende Grenzmarkierung im Kurvenbereich wird erweitert und erneuert.

Am Hopfenweg werden Sackgassenschilder mit Durchgang für Fußgänger und Radfahrer, vom Römerweg sowie der Brunnenbergstraße her, angebracht. Damit könne, so Stöhr, verhindert werden, dass Autos in die Straße einfahren, und rückwärts wieder herausmanövrieren müssen. Am Höhenblick wird ebenfalls ein neues Sackgassenschild angebracht, hier mit Durchgang nur für Fußgänger, nicht auch für Radfahrer. Die Verwaltung zeigte sich zuversichtlich, dass mit den Maßnahmen künftigen Verstößen wirksam vorgebeugt werde.

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