Schüler und Unternehmen kommen ins Gespräch

Lesedauer: 3 Min
Zahlreiche Jugendliche informierten sich über mögliche Ausbildungsberufe beim Ausbildungstag.
Zahlreiche Jugendliche informierten sich über mögliche Ausbildungsberufe beim Ausbildungstag. (Foto: Sz- khb)
Karl-Heinz Burghart

Bereits zum fünften Mal haben am Freitag Jugendliche, Schulabgänger und Berufseinsteiger die Möglichkeit erhalten, sich im Munderkinger Schulzentrum und in der Donauhalle über Ausbildungsberufe und die ausbildenden Betriebe in der Region zu informieren. Mehr als 40 Unternehmen und Institutionen, darunter Polizei, Bundeswehr und die Agentur für Arbeit, hatten ihre Stände zum Regionalen Ausbildungstag aufgebaut. Mit vor Ort waren auch sechs weiterführende Schulen wie das Obermarchtaler Studienkolleg und die Gewerbliche sowie Kaufmännische Schule in Ehingen.

„Der Regionale Ausbildungstag hat sich zu einer Zukunfts- und Bildungsmesse entwickelt“, sagt Munderkingens Bürgermeister Michael Lohner, „hier haben viele junge Leute die Chance, sich ohne große Hemmschwelle mit den Unternehmern der Region zu unterhalten“.

An die Ausstellerfirmen gewandt, sagte Lohner: „Die Politik kann nur die Rahmenbedingungen setzen und ein verlässlicher Partner sein. Macher sind die Unternehmen, die Arbeitsplätze und Lehrstellen schaffen“. Der Regionale Ausbildungstag trage in hohem Maß dazu bei, dass Jugendliche ihre Bildungschancen im ländlichen Raum erkennen und neue Berufe und Möglichkeiten entdecken.

Unter den zahlreichen Gästen waren am Freitagvormittag die beiden Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis (SPD) und Ronja Schmitt (CDU), CDU-Landtagskandidat Manuel Hagel sowie die Bürgermeister aus dem Raum Munderkingen. Neben informativen Gesprächen über Praktika, Ausbildungsberufe, Karrierechancen und offene Lehrstellen hielten die Ausstellerbetriebe jede Menge Spiele und Attraktionen für die jungen Messebesucher bereit.

Unternehmen machen Angebote

Das Angebot reichte von Gummibärchen und Kugelschreibern über Leuchtstifte und Schreibblocks bis zu Geo-Dreiecken und Gewinn- und Geschicklichkeitsspielen. So gab’s bei der Donau-Iller-Bank die Chance, einen „Tresor zu knacken“ und dabei Kopfhörer zu gewinnen. Treffsicherheit beim Nagel forderte die Firma „Kaufmann Bau“ aus Oberstadion, „Hau den Lukas“ hieß es bei der Emerkinger Zimmerei Frankenhauser und am Stand von „Stöhr Logistik“ aus Rottenacker musste das Gewicht eines Lkw-Reifens geschätzt werden. Unter dem Motto „Be Lacky“ gab’s vom Munderkinger Lackierzentrum Engst Informationen zum Beruf des Kfz-Lackierers und Auszubildende der Rottenacker Firma Dalheimer zeigten ihre aus hartem Stahl geschnittenen Mühlespiele.

„Der Regionale Ausbildungstag in Munderkingen hat sich für Schüler, Eltern, regionale Unternehmen und Schulen zu einer festen und attraktiven Berufsinformations-Plattform entwickelt“, freute sich Hauptorganisator Waldemar Schalt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen