Polizisten beleidigt und verletzt

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 Die Polizei musste sich zur Wehr setzen.
Die Polizei musste sich zur Wehr setzen. (Foto: Friso Gentsch/dpa)
Schwäbische Zeitung

Widerstand haben am Freitag drei Männer bei einem Polizeieinsatz in Munderkingen geleistet. Die Beamten mussten zum Pfefferspray greifen, um sich zu wehren.

Gegen 21 Uhr meldeten Bewohner aus der Keltenstraße der Polizei, dass sich in einer Wohnung mehrere Personen massiv streiten und schlagen. Die Polizei beruhigte die Situation zunächst und war bereits dabei, die Örtlichkeit wieder zu verlassen. Dann kam laut Polizei ein weiterer Anruf eines Bewohners, dass Männer jetzt an seine Tür hämmern würden. Jetzt sollen sich drei Verdächtige im Alter von 23, 24 und 45 Jahren sofort aggressiv gegenüber den Polizisten verhalten haben. Der uneinsichtige 23-jährige Rädelsführer soll sich provozierend vor den Beamten aufgebaut haben, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Auf dem Weg nach draußen soll sich der Verdächtige massiv gesperrt haben. Im Freien sollen dann der 24-Jährige und der 42-Jährige versucht haben, den 23-Jährigen zu befreien. Dazu stießen sie die Polizisten weg. Ein Beamter stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Weitere Angriffe hätten die Polizisten durch den Einsatz des Pfeffersprays abgewehrt.

Weitere Streifenwagen kommen zur Unterstützung

Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verdächtigen, die das Spray getroffen hatte. Als zur Unterstützung weitere Streifenwagen eintrafen, sollen die Verdächtigen und Zeugen lautstark und provozierend applaudiert haben. Der 23-Jährige stand laut Polizei unter Alkohol und verbrachte die Nacht in einer Arrestzelle. Der 25-Jährige erhielt einen Platzverweis. Alle drei Verdächtigen müssen mit Strafanzeigen rechnen.

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