Neue Ideen fürs Munderkinger Brunnenfest

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Rolf Braun (r.) präsentiert seine Ideen für die Zukunft des Munderkinger Brunnenfestes.
Rolf Braun (r.) präsentiert seine Ideen für die Zukunft des Munderkinger Brunnenfestes. (Foto: Sz- eis)

Nach einer Pause in diesem Jahr soll das Munderkinger Brunnenfest im kommenden Jahr wieder steigen und zwar mit einem zukunftsfähigen Konzept. Mit Rolf Braun, einem der Organisatoren des Truckertreffens und Betreiber des Wiener Caféhauses, hat das Fest einen neuen Organisator gefunden und der hat am Mittwoch bei einer ersten Besprechung mit den Vertretern von verschiedenen Munderkinger Vereinen seine Ideen für die Zukunft des Bunnenfestes vorgestellt.

Vertreter von elf Vereinen und Gruppierungen waren am Mittwochabend ins Gasthaus Rössle gekommen. Auch Munderkingens Bürgermeister Michael Lohner war bei dem Treffen dabei. Einig waren sich alle Anwesenden, dass das fest im nächsten Jahr wieder stattfinden soll. Unklar ist allerdings, in welchem Gewand sich dieses präsentieren wird. 2019 soll zu einem Neuanfang für das Brunnenfest werden, sagt Rolf Braun. „Das kann natürlich bedeuten, dass der eine oder andere Verein beispielsweise einen neuen Platz bekommt“, so der Organisator, der betonte, dass seine Ideen lediglich Vorschläge seien und nicht zwingend umgesetzt werden müssen.

Spezialitäten locken Besucher

Wichtig ist ihm aber, dass die beteiligten Gruppierungen und Vereine enger zusammenarbeiten und sich bei ihren Angeboten abstimmen. „Das Brunnenfest lebt von seinen Spezialitäten. Viele Besucher kommen, weil es hier noch was anderes gibt wie zum Beispiel den Wildgulasch bei den Jägern oder die Leberspätzle“, so Braun. Deshalb müsse diese Vielfalt beibehalten und vielleicht sogar wieder ausgebaut werden. „Es macht keinen Sinn, wenn alle Rote Wurst anbieten.“

Außerdem möchte Rolf Braun eine Spielstraße oder ein Kinderland auf dem Brunnenfest realisieren. „Die Angebote für Kinder sollten an einem Platz gebündelt werden – hier könnte es Minigolf oder Ponyreiten geben“, so der Organisator. Auch ein entsprechendes Speisenangebot mit Burger und Pommes wäre denkbar. Die Idee des Kinderareals gefiel vor allem Bürgermeister Lohner. „Daran sollten wir festhalten, wichtig ist, diesen Bereich nicht irgendwo zu verstecken“, empfahl er.

Sponsoren suchen

Am Samstagabend will Braun eine Band organisieren, die auch Publikum aus der Region anzieht, auch wenn diese vielleicht etwas teurer ist. „Dafür werde ich mich um Sponsoren kümmern“, versprach Rolf Braun und auch Bürgermeister Michael Lohner will mit dem Gemeinderat besprechen, wie sich die Stadt zuverlässig an den Kosten beteiligen kann. Auch im Alten Schulhof solle es ein Unterhaltungsprogramm, vielleicht mit einer Comedy-Truppe, geben. Ein Vertreter der Skiabteilung schlug vor, dass Brunnenfest in kleinerem Rahmen auf den Freitagabend auszudehnen. „Wir machen uns extrem viel Arbeit, dass würde sich dann vielleicht für viele noch mehr lohnen.“

Auch die Eröffnung des Festes würde Braun gern umgestalten und den Umzug zum Fassanstich etwas verlängern. In der Marktstraße wäre für ihn ein Verzehrbereich denkbar. „Wir könnten in der gesamten Straße Bierzeltgarnituren aufstellen“, so der Organisator. Hier gab es allerdings Skepsis, weil der Bereich bei schlechtem Wetter nahezu ungeschützt wäre.

Grundsätzlich standen alle Vertreter den neuen Anregungen aber positiv gegenüber. Wobei nicht alles auf einmal verändert werden könne. „Wir müssen Erfahrungen sammeln und das Fest in den kommenden Jahren weiter entwickeln“, so Lohner. 2019 müsse in den Planungen zudem die Sanierung der Donau- und Martinstraße berücksichtigt werden. „Dadurch haben wir sicher weniger Platz“, vermutet Braun.

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