Munderkinger ernten ihren Hopfen fürs Benkesbergbier

Lesedauer: 2 Min
Die Munderkinger Hopfenernte ist eingefahren.
Die Munderkinger Hopfenernte ist eingefahren. (Foto: SZ- khb)

Wohl durch das heiße Wetter sei die diesjährige Hopfenernte „nicht besonders üppig“, sagte Maria Schmidt, gemeinsam mit Monika Veser und Ralf Lindner Hopfenbeauftragte der Stadt Munderkingen, als am Samstagmorgen die Munderkinger Hopfenernte eingefahren wurde.

„Aber wir haben auch in diesem Jahr genügend Hopfen, um unser Benkesbergbier wieder brauen zu können.“ Wie in den Vorjahren haben rund 35 Hobby-Hopfenanbauer ihre Ernte am Samstag im städtischen Bauhof abgeliefert. Und jedem Hopfenlieferant überreichte Maria Schmidt eine Flasche Bieressig, Bierstängel und Landjäger.

Auch die Munderkinger Bauhofmitarbeiter haben am Samstag den Hopfen in Munderkingens „öffentlichen Hopfengärten“ geerntet und zum Bauhof gebracht. „Insgesamt haben wir wieder eine gute Qualität“, urteilte Bauhofleiter Kurt Fues, gab aber zu, dass die „öffentliche Hopfenernte“ heuer mager ausgefallen sei. „Im Gegensatz zu den privaten Anbauern, haben wir wohl viel zu wenig gegossen, denn Hopfen braucht viel Wasser“, so Fues.

Wie in jedem Jahre füllte die Munderkinger Hopfenernte einen großen Anhänger. „Ich schätze das sind zehn Kubikmeter oder 500 Kilogramm“, sagte Kurt Fues. Jetzt wird der Munderkinger Hopfen nach Tettnang gebracht. „Dort wird unser Hopfen wieder gezupft und getrocknet, um anschließend in der Bergbrauerei zum Brauen des neuen Benkesbergbiers zur Verfügung zu stehen“, erklärte Maria Schmidt. Das Benkesbergbier werde wieder „kalt gehopft“, so die Hopfenbeauftragte, das gebe den rund 3500 Flaschen Munderkinger Bier wieder die leckere typische Munderkinger Hopfennote.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen