Meisterdetektive lösen „Mordfall“ im Eiltempo

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In der Mediathek lösten die jungen Detektive in Munderkingen ihren ersten Fall.
In der Mediathek lösten die jungen Detektive in Munderkingen ihren ersten Fall. (Foto: SZ- khb)
Karl-Heinz Burghart

Während einer Detektiv-Rallye sind elf Mädchen und drei Jungen am Montagnachmittag im Rahmen des Munderkinger Ferienprogramms zu „waschechten Meisterdetektiven“ ausgebildet worden. Tatort eines mysteriösen Mordfalls war die Mediathek am Alten Schulhof, in der Nadine Kneer und Ulrike Thiel, die Mitarbeiterinnen der Mediathek, die ersten Spuren zur Klärung des Falles ausgelegt hatten.

Zuerst galt es aber mit Hilfe eines Wollfadens ein Netzwerk aufzubauen und es anschließend mit detektivischem Spürsinn wieder aufzulösen. „Und bevor sich ein Detektiv an die Arbeit macht, braucht er einen Ausweis“, erklärte Nadine Kneer. Auf dieses Dokument gehört ein Fingerabdruck und ein Deckname. „Weil Detektive ihren echten Namen nie preisgeben“, so Kneer, wurde der Name auf dem Ausweis verdeckt. Dann ging’s zum Tatort.

Opfer muss identifiziert werden

Während die eine Gruppe die ermordete Frau identifizieren musste, suchte die zweite Detektivgruppe nach dem Täter. Acht Verdächtige, darunter Raffi Raffzahn und Gunnar Ganove, gerieten schnell ins Visier der jungen Detektive. Im Bürgerpark und den Donauanlagen wurde genauso nach Spuren und Hinweisen gesucht wie in der Innenstadt. Haarbüschel, Fußspuren und ein T-Shirt wurden unterwegs sichergestellt.

Und während der Befragung von Personen in Munderkinger Geschäften verdichtete sich der Verdacht, dass Luna Langfinger die Täterin ist. Als die andere Gruppe das Opfer mit Hilfe eines kniffligen Puzzles als Nina Mausetot identifiziert hatte, waren die Verbindungen vom Täter zum Opfer schnell klar und Luna Langfinger überführt. So stand gegen Abend fest, dass die 14 Munderkinger Detektiv-Azubis die knifflige Prüfung bestanden hatten und sich fortan als Meisterdetektive bezeichnen dürfen.

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