Kindergartenkinder lernen Narrenmasken kennen

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Die Kinder hatten sichtlich Spaß, die Masken aus nächster Nähe zu betrachten. Albert Merkle (l.) ließ die des Hofnarren sogar an
Die Kinder hatten sichtlich Spaß, die Masken aus nächster Nähe zu betrachten. Albert Merkle (l.) ließ die des Hofnarren sogar anprobieren. (Foto: SZ- khb)

Mit lauten „Narro Hee“-Rufen sind Franziska Kurth als Wusele und Albert Merkle als Rathaus-Hex am Dienstagmorgen in den Munderkinger Kindergärten empfangen worden. Los ging’s im Loreley-Kindergarten, wo rund 50 Kinder gespannt auf den Besuch der Narren warteten und sich von Rathaus-Hex Albe zunächst die wichtige Aufgabe der Hexen bei der Fasnetseröffnung erklären ließen.

Das Narrenlied sitzt

Dass Wusela nicht nur Munderkinger Narrenfiguren, sondern auch „kloine Wecka“ sind, wussten die Kinder aus dem „Fasnetsunterricht“, den sie von Christa Stöhr und ihren Erzieherinnen bereits bekommen hatten. So kannten die Loreley-Kinder den Unterschied zwischen der Holzmaske der Hexen und der Stofflarve der Wusela, wussten, dass der rote Stadtlöwe den Umzug anführt und konnten das Narrenlied singen.

Albert Merkle und Franziska Kurth hatten auch Maske und Spiegel des Hofnarren, jede Menge „wuselige Kläpperla“ und die Mütze eines Brunnenspringers mitgebracht. Viele der Kinder wussten, dass die Brunnenspringer nach ihren Trinksprüchen drei Mal in den Marktbrunnen springen und ein kleiner Jungen rief begeistert: „Und denn düfetse alle Mädla küssa“. Weil die Brunnenspringer auf dem Brunnenrand den „Hopser und Schleifer“ tanzen, forderten die Narren die Kinder dazu auf. Und zuvor gab’s von Christa Stöhr die Anweisung: „D’Mädla machet en Knicks und Buaba verneiget sich.“

Höhepunkt des Besuchs: Wusele essen

Und als Albert Merkle den Kindern die Geschichte der Belagerung und damit die Entstehung der Wusele erzählt hatte, riefen die Kinder „Wecka raus. As a warme Wusela raus“. Das ließen sich die Narren natürlich nicht zwei Mal sagen und verteilten die mitgebrachten Wusela an die Kindergartenkinder.

Am Schluss erzählten die „Loreley-Kinder“ den beiden Narren, dass sie am Glompigen als Rumpelstilzchen auftreten werden und dafür eigens Kläpperla gebastelt haben. Mit dem aktuellen Narrenruf der Kinder „Rumpel-Stilzchen“ wurden Rathaus-Hexe und Wusele im Loreley-Kindergarten verabschiedet.

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