Hunderte feiern beim Open-Air an der Donau

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Karl-Heinz Burghart

Weitere Bilder es im Internet unter www.schwaebische.de/donau-open-air2018

„Das Donau-Open-Air war wieder ein ganz besonderes Erlebnis in toller Atmosphäre. Das macht mich mächtig stolz“, sagte Manuel Berndt, bekannt als Rapper „Big Daddy X“, am späten Samstagabend, als sein Rapper-Kollege „Dizzepticon“, als letzter der sechs Liveacts, seine Beats aus den Lautsprechern des Munderkinger Bürgerparks dröhnen ließ. Gemeinsam mit Philipp Stöhr und vielen Helfern hat der bekannte Rapper aus Munderkingen die fünfte Auflage des „Donau-Open-Air - DOA“ gestemmt.

Bunter Musik-Mix

Es sei fantastisch, dass die Munderkinger das „Open Air von Munderkingern für Munderkinger“ so toll annehmen, sagte Big Daddy X. Und Open-Air-Besucher Bürgermeister Michael Lohner ergänzte: „Das Donau-Open-Air fügt sich perfekt in den Bürgerpark ein. Den Besuchern wird hier ein Musikevent in toller Atmosphäre und vor der schönen Kulisse der Munderkinger Altstadt und der Donau geboten“. Mehr als 600 Besucher kamen am Samstag, um einen lauen Sommerabend mit viel Livemusik zu erleben. Und wie in den vier Vorjahren, holten die die Macher des Donau-Open-Airs wieder einen bunten Musik-Mix nach Munderkingen. „Wir wollen ein breites Spektrum liefern, so dass für jeden Geschmack und jedes Alter was dabei ist“, betonte Manuel Berndt.

Als Opener legte am „DJ Yellow-D“ am frühen Abend seine Beats auf. Dann stürmte der Rapper „ANGR“ die Donaubühne und ließ Hip Hop aus seiner neuen Scheibe „Straße mit Gefühl“ hören. „Jetzt gibt’s was aufs Auge und auf die Ohren“, kündigte der Open-Air-Initiator an, bevor die junge Sängerin „Jani“ ihren Elektro-Pop mit Titeln wie „An“, „Like“ oder „Chillen“ ablieferte.

halbstündiger Musik-Wechsel

An der „langen Donau-Theke“ versorgte die Munderkinger Stadtkapelle die Besucher mit Getränken, an der Sektbar gegenüber schenkte der baden-württembergische Airsoft-Verein ein, wer Hunger hatte, holte sich Kässpätzle, Steaks, Burger oder eine Donau-Open-Air-Wurst und im Halbstunden-Takt wechselten auf der Bühne die Interpreten und damit das Musikgenre. Auf Elektro-Pop folgte Alternative Rock, den die drei Jungs von „Long Way Home“ im Gepäck hatten. Mit Gitarre Bass und Schlagzeug brauchten die Göppinger die Songs ihres Albums „We are the One“ nach Munderkingen.

Erneuter Musikwechsel. Jetzt standen Rock’n’Roll und Rockabilly mit der Ulmer Band „The Bombs“ auf dem Programm. In ihren Retro-Sound der 50er mischten die drei Musiker und „die Frau am Kontrabass“ Anleihen aus Country, Blues und Beat, um ihren eigenen „Hip Shaking Rhythm“ hören zu lassen. Und das musikalische Kontrastprogramm ging weiter. Nach den „Bombs“ gab’s harten Rock und Metal-Sound von „Facing Fears“ aus Ulm auf die Ohren der Open-Air-Gäste. Zu den schnellen Riffs aus zwei Gitarren, dem wummernden Bass und harten Drums, dröhnte die Rockröhre von Frontman Deniz unter dem Motto „Rock is still important“ aus den Lautsprechern.

„Das Donau-Open-Air ist für mich das wichtigste Event im Jahr. Es ist ja quasi mein Baby und als sein Big Daddy bin ich sehr stolz auf mein Kleines. Das Donau-Open-Air ist ein Teil von mir geworden und es ist toll auch bei der fünften Auflage wieder gespürt zu haben, dass es stetig heranwächst“, sagte Manuel Berndt als die Lichter der Donaubühne im Munderkinger Bürgerparkt am Samstagabend gelöscht waren.

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