Fasnet in Munderkingen: So starteten die Narren in den Glompigen

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Für gute Stimmung sorgten die Narren in St. Anna am Morgen.
Für gute Stimmung sorgten die Narren in St. Anna am Morgen. (Foto: Burghart)

Mit kräftigen „Narro Hee“-Rufen begrüßte Rathaus-Hexe Albert Merkle rund hundert Wuselinger Narren am frühen Morgen des Glompigen zum „traditionellen Frühstück in St.Anna“.

Seit Jahrzehnten sei es Brauch, dass die Trommgesellenzunft ihren Narrentag im Altenzentrum beginne, betonte Merkle und überreichte eine „Narrenfahne“ an Heimleiter Denis Lamsfuß. „Dui kasch zur Deko nemma, bis do älz abgrissa wird“, tönten die Narren und betonten: „Danach kommet mir eba noch Rottenacker“.

Zum Schunkeln und Singen animierten die Narren die Bewohner.
Zum Schunkeln und Singen animierten die Narren die Bewohner. (Foto: Burghart)

„Es floss an Haufa Schweiß ins Munderkinger Merchandise. Jetzt gibt’s im Narra-Fan-Regal an kunterbunta Fasnetsschal“, nahm Lamsfuß die neuen Munderkinger „Narrenartikel“ in Reimen auf die Schippe, betonte aber auch: „Für d’Menscha hier im Haus, isch uir Fasnet an b’sondera Schmaus. Es wuselt jetzt in Munderkinga, drum lasst uns tanza, lacha, singa,“.

Das ließen sich Wusele, Rathaushexen, Trommler, Pfeifer, Brunnenspringer und die anderen Munderkinger Narren nicht zwei Mal sagen. Wie in jedem Jahr zog die Narrenschar durch alle Wohnbereiche des Altenheims, um mit den Senioren das „Monderkenger Narralied“ zu singen und ihre „a sa warme Wusele“ zu verteilen.

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