Erstes Fasnetsliedersingen kommt gut an

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Kräftig gesungen wurde am Donnerstag im Café Knebel.
Kräftig gesungen wurde am Donnerstag im Café Knebel. (Foto: Sz- eis)

Ausgelassene Stimmung hat am Donnerstagabend im vollbesetzten Munderkinger Café Knebel im geherrscht. Zahlreiche Fasnets- und Sangesfreunde waren zum ersten Fasnetsliedersingen der Munderkinger Trommgesellenzunft gekommen. Für diesen Anlass und die bevorstehende Ortsfasnet hat die Narrenzunft eigens ein kleines Liederbuch, in dem auch typische Munderkinger Sprüche festgehalten sind, herausgebracht.

„Hier herrscht eine Stimmung wie am Glompigen. Wir wollen uns ein bisschen auf die Fasnet einstimmen“, sagte Ludwig Walter, der an diesem Abend die Moderation übernahm und gemeinsam mit Ulrich Spranz und Andreas Locher in einer eigens gegründeten Combo für die musikalische Unterstützung sorgte. Los ging der musikalische Abend mit dem Munderkinger Narrenlied, für das die allermeisten Anwesenden keine Textvorlage benötigten, um kräftig mitzusingen. Anders sah das schon beim Hopser und Schleifer, dem Tanzlied der Trommgesellenpaare, mit seinen 14 Strophen aus.

Die Idee der Munderkinger Trommgesellenzunft war es, mit dem Liederbüchlein, das alte traditionelle Fasnetsliedgut der Stadt, das heute viele nicht mehr kennen, zu erhalten und eben auch in den Wirtschaften zu singen. „Die Wirtshausfasnet ist schließlich der Ursprung unserer Fasnet, wie wir sie kennen“, erklärte Narrenrätin Claudia Brunner am Rande des Liederabends.

Generell sei das Singen etwas in Vergessenheit geraten, fügte sie hinzu. Das soll sich mit dem Liederbüchlein wieder ändern. Deshalb könnten dem gut besuchten Liederabend im Café Knebel auch weitere folgen, kann sich Claudia Brunner vorstellen.

500 Stück der etwa A6-großen Liederbüchlein hat die Zunft drucken lassen. Diese können in der Mediathek und der Buchhandlung Laese gekauft werden.Viele seien bereits verkauft. „Die Bücher sind so gestaltet, dass sie noch in jede Jackentasche passen und mit auf die Fasnet genommen werden können“, so Claudia Brunner. Dennoch sei die Schrift groß genug, um die vielen Lieder und Sprüchlein auch erkennen zu können.

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