Das Munderkinger Sommerfest kehrt zurück – mit diesem Programm

Der Donaurutsch verspricht wieder ein Höhepunkt des Fests zu werden.
Der Donaurutsch verspricht wieder ein Höhepunkt des Fests zu werden. (Foto: Burghart)
Redakteur

Nach zweijähriger Durststrecke mit der Corona geschuldeten „Drive-in“-Versionen gibt es in diesem Jahr wieder ein „richtiges“ Munderkinger Sommerfest – wenn auch in leicht abgespeckter Form: Statt sonst vier wird zwei Tage am Donauufer gefeiert, und zwar open air, also ohne Festzelt. Termin ist am Wochenende 25/26. Juni, teilt Julian Spranz vom ausrichtenden Musikverein Stadtkapelle Munderkingen. Und er verspricht: Auch in komprimierter Form wird ein tolles Programm geboten.

Ein Höhepunkt ist am Samstagnachmittag der Donaurutsch, der normalerweise alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Truckertreffen ausgetragen wird. Beim letzten regulären Sommerfest vor der Pandemie im Jahr 2019 waren die Trucks an der Reihe, deswegen geht es nun mit dem feucht-fröhlichen Treiben auf der Donau weiter. Das Motto lautet heuer „Jubiläumsrutsch“, weil es der zehnte ist.

Einige Vereine werden an diesem Tag auch ihr eigenes Jubiläum feiern, etwa die Mittlere Katastrophen Kapelle (MKK), die anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens laut Spranz „auch eine Überraschung für alle Besucher“ vorbereitet hat. Auch darüber hinaus ist er überzeugt, dass sich die Munderkinger Vereine wieder von ihrer kreativen Seite zeigen und mit tollen Gefährten die Donau hinabschippern werden. Immerhin liegt der letzte Donaurutsch schon vier Jahre zurück, da sollte die Motivation besonders groß sein, sich etwas ganz Besonderes einfallen zu lassen.

Partyband aus Bayern

Musikalisch geht am Samstagabend beim Open-Air-Konzert mit der Partyband S.O.S. aus Bayern die Post ab. Die sechs Profimusiker kombinieren Party-Klassiker aus Rock und Pop mit bayrisch-fetzigen Schmankerln, frechen Après-Ski-Songs und aktuellen Chart-Hits. Dank finanzieller Unterstützung örtlicher Firmen ist der Eintritt frei.

Auch das Kinderfest ist wieder da

Am Sonntag geht’s um 9.30 Uhr los mit einem Weißwurstfrühstück, bei dem die „Alten Kameraden“ – sprich die Senioren – der Stadtkapelle für Stimmung sorgen. Der Nachmittag gehört dann dem Nachwuchs – sowohl was die Musik als auch das sonstige Programm betrifft. Um 13 Uhr startet das traditionelle Kinderfest in Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinder in Munderkingen“ (KiM) mit allerlei Spielen und Aktionen, das sonst immer am Fest-Montag über die Bühne geht. Musikalisch zeigen die Jugendkapellen der Stadtkapelle, was sie drauf haben. Am Abend folgt die traditionelle Tombola. Zum Ausklang warten „Bayerisch Viertele“, ebenfalls ein Ensemble aus den Reihen des Veranstalters, bei freiem Eintritt mit altbayerischer Musik samt Humor auf.

Für beide Festtage lässt sich die Stadtkapelle ein kulinarisches Angebot einfallen, das sich laut Spranz „etwas abhebt von einem normalen Zeltfest-Essen“ und von Kässpätzle bis Pizza reicht. Dazu wird an beiden Tagen Kaffee und Kuchen serviert. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die Cocktailbar, der Wein- und der Bierstand.

Warum unter freiem Himmel gefeiert wird

Auch wenn das Sommerfest heuer noch auf zwei Tage begrenzt ist – spätestens 2023 soll es wieder über die volle Distanz von Freitag bis Montag gehen –, so ist Julian Spranz überzeugt, „dass sich auch unser komprimiertes Programm sehen lassen kann“. Tatsächlich müssen die Sommerfest-Fans auf nicht allzu viel verzichten. Lediglich auf den Fassanstich am Freitagabend oder das Extra-Mittagessen am Sonntag. Aufs Zelt wird aus Sicherheitsgründen verzichten, weil sich das Coronavirus eben doch noch nicht ganz verabschiedet hat.

„Wir möchten das Ganze mal ein bisschen offen gestalten, zumal wir im vergangenen Jahr bei den Drive-in-Festen unter freiem Himmel gute Erfahrungen gemacht habe“, erklärt Julian Spranz. Trotzdem werde es genügend (Sonnen-)Schirme geben, damit sich die Besucher für den Fall der Fälle auch vor Regen schützen können. Doch das soll gar nicht nötig werden, hofft Spranz: „Die letzten Jahre waren wir immer mit gutem Wetter verwöhnt.“

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